Frauen bilden sich zur Pflegebetreuungskraft weiter - Schon im Vorfeld Job-Zusagen
Auf Arbeitsmarkt begehrt

Neue Aussichten eröffnen sich den Frauen, die sich an der ISE-Berufsfachschule als Betreuungskraft in Pflegeheimen qualifiziert haben. Dazu gratulierten ISE-Geschäftsführer Peter Blendowski (Zweiter von rechts) und Kursleiterin Andrea Gaßner (links). Bild: usc
Bundesagentur und Jobcenter bezuschussen Lehrgänge, die sich am aktuellen Bedarf des Arbeitsmarkts orientieren. Ein Partner ist dabei die ISE Berufsfachschule für Altenpflege und -hilfe. Hier absolvierten zuletzt 15 Teilnehmerinnen mit Erfolg den Kurs "Qualifizierung zur Betreuungskraft in Pflegeheimen". Schon vor Ende des Lehrgangs erhielten elf Frauen die Zusage für eine Anstellung in regionalen Heimen.

In den Pflegeberufen besteht derzeit ein spürbarer Personalbedarf. Durch die gesetzliche Regelung sollen die finanziellen Grundlagen für die Einstellung von zusätzlichen Kräften in vollstationären Pflegeeinrichtungen geschaffen werden.

Ziel des ISE-Kurses war die Feststellung der beruflichen Eignung und die daraus resultierende Qualifizierung zur Betreuungskraft, die sich auch um Demenzkranke kümmert. Für viele Arbeitsuchende eröffnet sich laut ISE-Geschäftsführer Peter Blendowski eine Chance, einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu finden. Derzeit würden zusätzliche Betreuungskräfte für alle Pflegestufen gesucht, sagte Blendowski bei der Zeugnisverleihung. Er hob das Engagement der Teilnehmerinnen während der Praktika und Jobsuche hervor. Blendowski wies auch darauf hin, dass die örtlichen Arbeitsagenturen und Jobcenter bei der Beratung und Förderung das vorhandene schlummernde Potenzial an Arbeitswilligen bestens nutzten.

Kursleiterin Andrea Gaßner räumte bei der Entlassfeier anerkennend ein, dass es für einige Frauen nicht leicht gewesen sei, Familie und Lehrgang unter einen Hut zu bringen. Umso höher müsse man die beim Abschluss erzielten Noten bewerten.
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