Frauen sind kein Freiwild
Angemerkt

Straftäter wie er sind unberechenbar. Sie müssen für lange Zeit hinter Schloss und Riegel. In der Rückschau muss man sich allerdings fragen: Wie konnte es vergangenes Jahr geschehen, dass ein 35-jähriger Schwandorfer mit drei Jahren Haft davonkam? Die Fakten lagen damals schon auf dem Tisch. Der triebhafte Mann hatte Frauen mit einem Beruhigungsmittel in den Zustand der Ohnmacht versetzt und sich dann an ihnen sexuell vergangen. Sie leiden bis heute unter diesen Attacken.

Das Erstgericht in Amberg hatte nicht ausgeschlossen, dass dies mit dem Einverständnis der Opfer geschah. Eine völlig an der Realität vorbeigehende Ansicht, die später vom Bundesgerichtshof als so nicht akzeptabel bezeichnet wurde. Die Fassungslosigkeit der Karlsruher Richter hatte sich beim Durchlesen des 23 Seiten starken Revisionsbeschlusses deutlich offenbart.

Jetzt sind die Dinge zurechtgerückt. Der Täter bekam fast neun Jahre Gefängnis und stellt für lange Zeit keine Gefahr mehr dar. Zu danken ist das Staatsanwältin Frauendorfer, die keine Mühe scheute, eine erneute Verhandlung zu erreichen. Mit großem Erfolg und tiefer Genugtuung darüber, dass es keinem Mann gestattet ist, Frauen als Freiwild zur Strecke zu bringen.



Leute Älteste, Jüngste und Athleten im Hocko

Amberg. (ath) Die längste Strecke beim 24-Stunden-Schwimmen legte Mario Maier von der Skivereinigung Amberg mit 27,9 Kilometern zurück, gefolgt von vier Aktiven des TV 1861, die jeweils 20,2 Kilometer schafften: Johanna Mehringer, Kathrin Utz, Marlena Irlbacher und Julia Birner . Die Jüngste im Becken war die vierjährige Greta Gleißner mit 300 Metern Schwimmleistung, und die älteste Teilnehmerin Melitta Kücker spulte mit ihren 86 Jahren 1,3 Kilometer ab. Männlicherseits war David Moritz (82) ältester Schwimmer mit einem Pensum von 200 Metern.
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