Frauen tanzen für Frauen: Weltweite Aktion gegen Gewalt erreicht auch das Stadtgebiet

Frauen tanzen für Frauen: Weltweite Aktion gegen Gewalt erreicht auch das Stadtgebiet Samba gehört zum Karneval, zum Sommer, zu Brasilien. Aber im Winter? In Amberg? Am Samstag machten die Trommeln die Innenstadtbesucher auf eine Aktion des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) aufmerksam: One Billion Rising. Übersetzt heißt das: Eine Milliarde erhebt sich. Dabei handelt es sich um eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. "Es ist ein Akt der Solidarität der Frauen mit
Samba gehört zum Karneval, zum Sommer, zu Brasilien. Aber im Winter? In Amberg? Am Samstag machten die Trommeln die Innenstadtbesucher auf eine Aktion des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) aufmerksam: One Billion Rising. Übersetzt heißt das: Eine Milliarde erhebt sich. Dabei handelt es sich um eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. "Es ist ein Akt der Solidarität der Frauen mit Frauen", erklärte Organisatorin Sabine Kreiner. Die New Yorker Künstlerin und Frauenrechtlerin Eve Ensler hatte das Projekt 2012 ins Leben gerufen. Amberg war eine von 160 Städte in Deutschland, die dieses Jahr mitmachten. Laut Kreiner wird weltweit jede dritte Frau in ihrem Leben mindestens einmal Opfer von Gewalt. Die Zahlen in Deutschland seien zwar nicht so hoch, trotzdem habe hier jede siebte Frau schon einmal eine strafrechtlich relevante Form sexuelle Gewalt erlebt. Sogar jede Vierte habe unter Gewalt gelitten oder zu leiden. "Deshalb möchten wir mit dieser Aktion sagen: Schau mal hin! Das muss ein Ende haben!" Die Percussiongruppe Jalapeños heizte mit lateinamerikanischen Rhythmen ein. OB Michael Cerny sagte, dass das Trommeln nicht laut genug sein könne. Er gab zu: "Gewalt gegen Frauen ist auch bei uns noch Thema. Deshalb unterstützen wird die Aktion gerne - leider. Weil sie ist dringend notwendig." Auch stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann stimmte Cerny zu, jedoch war sie tief überzeugt: "Frauen müssen zusammenhalten, vielleicht fangen wir heute damit an." Als die Musik losging, tanzte die SPD-Politikerin aus Birgland mit mehr als 100 Passanten. (lev) Bild: lev
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