Frauenbund-Führungskräfte reden über die Rhythmen des Lebens - Bildungsprogramm für 2016 ...
Vor lauter Arbeit die Ruhe nicht vergessen

Die Rhythmen des Lebens beschäftigten die Führungskräfte des Frauenbundes im Bezirk Amberg bei der Bildungskonferenz. Eingeladen hatten Bezirksvorsitzende Irene Zeller (Zweite von rechts) und Schriftführerin Irene Bauer (links) die stellvertretende Diözesanvorsitzende Birgit Kainz (Zweite von links) und Bildungsreferentin Gisela Niklas-Eiband. Bild: ads
Aus elf Zweigvereinen waren die Frauen gekommen, um sich zu informieren, auszutauschen und beraten zu lassen.Unter dem Titel "LebZeiten" beleuchteten sie bei der Bildungskonferenz für Führungskräfte des Frauenbund-Bezirks Amberg im Pfarrheim Hl. Dreifaltigkeit die Rhythmen des Lebens.

Bezirksvorsitzende Irene Zeller stellte die Referentinnen Birgit Kainz und Gisela Eiband-Niklas vor: Kainz ist seit 2014 stellvertretende Diözesanvorsitzende und hat viele Jahre als Bezirksleiterin in Straubing Erfahrungen in der Arbeit des Frauenbundes gesammelt. Ihr Schwerpunkt liegt in der Bildungsarbeit, deshalb ist sie auch Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bistum Regensburg. Gisela Niklas-Eiband ist laut Zeller auch keine Fremde. Auf Diözesanebene setzte sie sich für das Kaffeeprojekt in der Kommission Eine Welt ein und widmet sich nun als Bildungsreferentin dem Schwerpunkt "Neue Frauen zum Frauenbund".

Kainz und Niklas-Eiband warfen in ihrem Vortrag einen Blick auf die verschiedenen Rhythmen des Lebens. Ein besonderes Augenmerk legten sie auf den Wechsel von Arbeit und Ruhe. Unter dem Titel "Träume - Pläne - Lebenslust" stellten die Referentinnen heraus, dass sowohl die Arbeit als auch die Ruhephasen ihre Berechtigung haben. Ein Beispiel: "Der Sonntag als Ruhetag ist eine große soziale Errungenschaft, der gerade in Zeiten, in denen viele Menschen unter Zeitknappheit und Stress leiden, in seiner Bedeutung nichts eingebüßt hat." Jedoch sei es nicht nur eine Aufgabe der einzelnen Menschen, mit dem Zeitdruck zurechtzukommen. Vielmehr sei es eine politische Herausforderung, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich ist. Außerdem müssten die Erwerbsarbeit, die ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie die freie Zeit in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Die Frauen wurden zu vorgegebenen Impulsen angeregt, über ihre eigenen Wünsche und Pläne nachzudenken und sich anschließend darüber auszutauschen.

Danach stellte Niklas-Eiband das Bildungsprogramm 2016 vor. Die Angebote stehen allen Frauen offen und orientieren sich an den Bedürfnissen und Interessen verschiedener Altersgruppen. Der Frauenbund biete bezahlbare Bildungsangebote zu frauenspezifischen Themen. Rhetorik- und Kommunikations-Seminare sind darin ebenso zu finden wie Besinnungstage mit sportlichen Elementen. Auch Zeitmanagement-Seminare, ein Kreativ-Workshop "Taschen nähen" und vieles mehr sind im Angebot. Die Studien- und Kulturreise führt im neuen Jahr nach Israel. In der Fastenzeit wird es wieder die Solibrot-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Misereor geben.
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