Frauendorfer unterstützt Africa Luz: Notfallkrankenhaus in Nepal
5000 Euro für die Ärmsten

Das Möbelhaus Frauendorfer unterstützt die Arbeit von Africa Luz, darunter auch das Notfallkrankenhaus in Nepal. Von links: Markus Frauendorfer, Martina Birner und Professor Dr. Dieter Dausch. Bild: gf
Einen Scheck über 5000 Euro überreichte Markus Frauendorfer, der Geschäftsführer des Amberger Möbelhauses, an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden der Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland. Gut angelegt seien die Spenden, sagte der Augenarzt Dausch, weil die Beträge ohne Abzug von Verwaltungskosten den Ärmsten in Nepal zugute kommen.

So habe Africa Luz im Himalaya-Staat ein Notfallkrankenhaus aufgebaut, in dem Patienten versorgt werden können, wenn auch unter hygienischen Voraussetzungen, bei denen hierzulande die Behörden die sofortige Schließung anordnen würden. Dieter Dausch versicherte, dass er teilweise persönlich sowie über enge Kontakte zu befreundeten Ärzten in Nepal die Verwendung der Spendengelder kontrolliere. Africa Luz betreibe außerdem ein Kinderhaus, biete Nähkurse für Frauen und Mädchen an, damit sie sich Kleidung fertigen oder auch als Näherinnen arbeiten und sich damit ein kleines Einkommen sichern können.

Papier aus Elefantendung

Eine weitere Einnahmequelle habe sich auch damit aufgetan, dass Elefantendung zu Papier verarbeitet werde. Schmunzelnd meinte Dieter Dausch, dass jeder erst einmal an diesem Papier rieche. "Es verbreitet aber nur einen neutralen Geruch." Neu sei ein "Gesundheitshaus" in dem einige tausend Menschen aus den umliegenden Dörfern medizinisch versorgt werden können, weil einheimische Ärzte dort abwechselnd ehrenamtlich arbeiten.

Nehmer-Mentalität

Markus Frauendorfer betonte, dass er die Hilfsorganisation Africa Luz und deren Projekte schon seit Jahren aufmerksam verfolge und mit dieser Unterstützung seiner sozialen Verpflichtung als Unternehmer gerecht werden wolle. Dausch sparte nicht mit Kritik an der Nehmer-Mentalität verarmter Länder. So lasse Nepal es nicht mehr zu, dass ausgemustertes medizinisches Gerät, das sich nach wie vor in hygienisch einwandfreiem Zustand befinde, eingeführt wird. Neugeräte müssten es unbedingt sein und die würden ein Vielfaches der gebrauchten kosten.
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