Freistaat Bayern beteiligt sich an diversen Wasserbaumaßnahmen im Stadtgebiet
Rosenmüller bringt viel Geld mit

Mathias Rosenmüller (rechts), der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Weiden, hatte bei seinem Besuch im Rathaus gleich drei Förderbescheide dabei. Bild: hfz
Am Mittwoch und Donnerstag beschlossen Bau- und Hauptausschuss die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzepts nördlicher Mariahilfberg. Parallel dazu konnte Oberbürgermeister Michael Cerny jetzt aus der Hand des Leiters des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) Weiden, Mathias Rosenmüller, den Zuwendungsbescheid für die Erstellung dieser Untersuchung entgegennehmen. Der Freistaat Bayern übernimmt einem Anteil von knapp 23 000 Euro der Gesamtkosten in Höhe von 30 500 Euro. Anlass für die Konzepterstellung war das Starkregenereignis vom 2. September 2011, bei dem es in den Ortsteilen Wagrain, Ammersricht, Neumühle und Krumbach sowie im westlichen Teil von Raigering zu starken Überschwemmungen mit hohen Schäden an Wohngebäuden gekommen war. In der Studie wurden Möglichkeiten der Rückhaltung und der geordneten Ableitung von Niederschlagswasser untersucht und Lösungswege für einen wirkungsvollen Überflutungsschutz aufgezeigt. Das Konzept bildet eine Entscheidungs- und Priorisierungsgrundlage für die in Angriff zu nehmenden Maßnahmen.

Darüber hinaus hatte Mathias Rosenmüller zwei weitere Zuwendungsbescheide mitgebracht. Unter anderem wird mitgeteilt, dass der letzte Teilbetrag von 293 000 Euro für den Bau des Regenrückhaltebeckens am Wachtelgraben ebenfalls zur Auszahlung kommt. Damit hat die Stadt Amberg bis dato rund 1,256 Millionen Euro für den Hochwasserschutz Raigering im Einzugsbereich des Brüllbachs erhalten. Insgesamt hat der Freistaat eine Förderung von 1,805 Millionen Euro für diese Maßnahme zugesagt, deren Gesamtkosten sich auf nahezu 3,1 Millionen Euro belaufen. Die Maßnahme wird im Frühjahr 2015 abgeschlossen.
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