Freunde des Erasmus-Gymnasiums wollen Studiengenossenfest aufleben lassen
Auch feiern geht "ehrwürdig"

Für sie ist das Studiengenossenfest 2016 beschlossene Sache (von links): Dr. Wolfgang Schmalzbauer, Ferdinand Müller, Vorsitzender Ronald Schneider, Walter Brunner, Dr. Rudolf Roßkopf wie Klaus Wollmann. Bild: hi
An Geschichte mangelt es dem Erasmus-Gymnasium (EG) wahrlich nicht. Im nächsten Jahr wird es 390 Jahre alt, gegründet 1626 von Jesuiten als ein Gymnasium mit angeschlossenem Seminar und philosophisch-theologischer Hochschule. 1847 wurde das erste offizielle Studiengenossenfest gefeiert.

Die Vereinigung der Freunde des EG will diese Gepflogenheit am 22. und 23. Juli 2016 wieder aufleben lassen. Die vorerst letzten Studiengenossenfeste datieren auf die Jahre 1954, 1976 und 1986. Die inzwischen 30-jährige Pause soll nun ein Ende haben, bekräftigten die Freunde EG bei einer Mitgliederversammlung. Mit in das Veranstalter-Boot haben sie den Elternbeirat geholt. Das grobe Gerüst eines großen, zweitägigen Schulfestes steht schon, merkte Dr. Wolfgang Schmalzbauer an.

"Wir wollen die Schule weiter voranbringen", ergänzte Vorsitzender Ronald Schneider und setzt auf eine möglichst breite (auch finanzielle) Unterstützung durch ehemalige EG-Gymnasiasten. Weitere Details sollen bei einem Treffen am Sonntag, 27. Juli, ab 19 Uhr in der Gaststätte Schießl abgesprochen werden. Die Mitgliederversammlung diente auch dazu, eine aktuelle Bilanz zu ziehen. Demnach kann der Förderverein zusammen mit dem Elternbeirat jährlich rund 10 500 Euro aufwenden, um die Schule zu unterstützen. Allein seit März 2014, so der Bericht von Kassier Thomas Oetzinger, wurden 16 000 Euro in Geräte und Lernmittel-Zubehör investiert. Daneben unterstützen die EG-Freunde auch anderweitige schulische Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen, Wandertage und Austauschprogramme.

Allerdings treiben den Verein auch finanzielle Sorgen um. Klaus Wollmann stellte unverhohlen fest, dass das Spendenaufkommen stark gesunken ist. Das soll sich ändern. Auch deshalb die Wiederbelebung des Studiengenossenfestes, das einst ein Stadtereignis gewesen sein soll.
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