Friedenslicht leuchtet in Gymnasium und Seniorenheim
Wie in Bethlehem

Pfadfinder aus St. Georg trugen das Licht ins Max-Reger-Gymnasium (Bild). Kollegen aus Ammersricht brachten es ins Marienheim. Bild: hfz
"Friede sei mit dir - shalom - salam". So lautet das Motto der grenzüberschreitenden Aktion Friedenslicht. Dahinter verbirgt sich der Wunsch, dass die Weitergabe dieses besonderen Lichtes Menschen aller Nationen und Glaubensrichtungen verbindet. So leuchtet auch am Max-Reger-Gymnasium dieses Licht als gemeinsames Zeichen für den Frieden. Carolin Wolters, die Vorsitzende der Pfadfinderschaft St. Georg, übergab es stellvertretend an den Schulleiter Wolfgang Wolters sowie an Schüler der siebten Jahrgangsstufe mit ihren Religionslehrern Elke Rösel-Koß und Tobias Kober.

Das in Bethlehem, der Geburtsstadt Jesu, entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben - und dies schon seit mehr als 30 Jahren. Über Wien gelangte es diesmal in über 30 Städte in Deutschland. Symbolkraft erhält das Friedenslicht nicht nur mit Blick auf das Heilige Land, in dem seit Jahren die Hoffnung auf Frieden immer wieder durch politische Krisen und ideologische Konfrontationen erschüttert wird. Auch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen kann an einer Einrichtung wie dem Max-Reger-Gymnasium gefördert werden.

"Unsere Schülerinnen und Schüler setzen mit ihrer Teilnahme an dieser Aktion das Leitbild des MRG als ,Schule ohne Rassismus' konkret um und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zur religionsübergreifenden Verständigung in unserer Gesellschaft", unterstrich Schulleiter Wolters. Somit gelinge es den Jugendlichen in der besinnlichen Vorweihnachtszeit, Trennendes und Verbindendes zwischen Menschen zu überdenken und neue Wege eines dialogischen Miteinanders zu beschreiten.

Das MRG ist nicht die einzige Station des Friedenslichts. Pfadfinder aus Ammersricht brachten es in das Marienheim der Caritas.
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