FSV Gärbershof peilt Titel in der A-Klasse Nord an
Dauer-Vize mit dem nächsten Anlauf

Neue Runde, neues Glück: Mit dem Freitagsspiel SV Sorghof II gegen TSV Kümmersbruck begann die Saison 2015/16 in der Fußball-A-Klasse Nord. Fünf Reserveteams gehen ins Rennen, vier Absteiger kommen aus den Kreisklassen, dazu ein Trio aus der A-Klasse Süd. Mit dem ESV Amberg, der DJK Amberg und dem FSV Gärbershof sind drei Mannschaften aus der Stadt Amberg am Start, mit dem TSV Kümmersbruck und TSV Theuern zwei aus der Gemeinde Kümmersbruck und auch zwei aus dem Weidener Raum: Die SG Etzenricht/Weiherhammer II und die SG Neudorf/Luhe II. Diese beiden treffen gleich am ersten Spieltag aufeinander.

Der TSV Theuern möchte sich vorne etablieren, dieses Ziel hat aber auch Kreisklassen-Absteiger SF Ursulapoppenricht, so dass das erste Spiel auch erste Indikatoren anzeigen wird. "Ich will keinen Druck auf die Mannschaft ausüben, aber ich wünsche mir natürlich, dass wir Meister werden", sagt Sigi Jobst, der Vorsitzende des FSV Gärbershof. "Denn mit Platz zwei haben wir genügend Erfahrung. Möglicherweise sind wir sogar die relegationserfahrenste Mannschaft Bayerns." Als Trainer fungiert Thorsten Weigl, der vom bisherigen Coach Rainer Stammler unterstützt wird. Das Trainerduo erhofft sich gegen den FV Vilseck II schon einmal einen gelungenen Start. Elf Spieler wechselten zur Reserve des Landesliga-Absteigers, die selbst gut aus den Startlöchern kommen möchte. Dafür wäre ein Auswärtspunkt schon einmal eine Ansage.

Gleich 15 Spieler schlüpfen in diesem Spieljahr erstmals in das Trikot des FC Großalbershof, der sich durch diesen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr auch um den einen oder anderen Rang verbessern möchte. Die Forsthofer erwarten den Absteiger DJK Amberg, der einen personellen Umbruch abfedern muss. 16 Zugänge und neun Abgänge - diese Situation soll der erfahrene neue Trainer Rudi Pongratz schultern und die Mannschaft auf die richtige Spur bringen.

Einen bitteren Abstieg musste auch der FC Freihung hinnehmen, der sich nun in der A-Klasse konsolidieren und danach neu durchstarten will. Die Truppe von Trainer Daniel Neubauer kreuzt die Klingen mit dem SV Michaelpoppenricht, der im Vorjahr mit Rang fünf aufhorchen ließ. Nun scharen sich 13 "Neue" um SV-Trainer Dominik Dontschenko, der die gute Vorjahresplatzierung soll noch einmal verbessern möchte. Da wird das Saisondebüt für die Hausherren gleich eine richtige Herausforderung.

Der SV Freudenberg II gehört zu den gut aufgestellten Mannschaften in der A-Klasse. Nach einer Pause und einem geglückten Neustart in der B-Klasse will Neuling ESV Amberg erst einmal seinen eigenen Standort bestimmen und mal schauen, ob es in Freudenberg etwas zu ernten gibt.
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