Für Flüchtlinge: Info-Flyer über Trinkwasser
Auch das gehört zur Integration

Thomas Lotter (rechts) vom Team Wassergewinnung der Stadtwerke überreichte die Flyer an Flüchtlingskoordinator Christian Zisler (links) und gleich an einige Asylsuchende. Bild: hfz
In zehn Sprachen wird Asylsuchenden einfach und verständlich erklärt, dass bei uns Trinkwasser eine gute Qualität hat und ohne Bedenken getrunken werden kann: Die Stadtwerke haben 1000 vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erstellte Info-Flyer gekauft und an den städtischen Flüchtlingskoordinator Christian Zisler übergeben. Die Menschen aus den Krisengebieten erhalten in der kleinen Broschüre auch den Hinweis, dass Essensreste, Hygieneartikel, Medikamente und Farben nicht in der Toilette entsorgt werden sollten.

"Uns ist es wichtig, die Neuankömmlinge entsprechend zu informieren, dass selbst für Babys das gute Trinkwasser bei uns genutzt werden kann", betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl. Die Flyer hätten zudem einen schönen Nebeneffekt: Ein Teil des Kaufpreises gehe direkt auf das Spendenkonto der "Aktion Deutschland hilft" (www.aktion-deutschland-hilft.de).

Oberbürgermeister Michael Cerny lobt die Stadtwerke-Initiative: "Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge möglichst frühzeitig diese Informationen erhalten und damit bereits zu einem Zeitpunkt, an dem die meisten von ihnen noch keine Chance hatten, Deutsch zu lernen."

Dem OB pflichtet Christian Zisler bei, der vor kurzem bei der Stadt die Aufgabe des zentralen Ansprechpartners in allen Fragen zum Thema Asyl übernommen hat: "Wasser ist ein hohes Gut. Deshalb müssen auch die Asylantragsteller frühzeitig den richtigen Umgang damit lernen. Auch das gehört zur Integration."
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