Für Integration Einsatz zeigen

Der neue Vorstand mit (hinten, von links) Marcel Düssil, Christoph Tresch, (Mitte, von links) Kurt Scharrer, Dr. Horst Pongratz, Christoph Hollweck, (vorne, von links) Birgit Rupprecht, Hildegard Helm-Fischer und Bürgermeisterin Brigitte Netta. Bild: cwo
Lokales
Amberg in der Oberpfalz
17.03.2015
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Eine gute Atmosphäre prägt die Arbeit im Stadtjugendring. Bei der Neuwahl entschieden sich die Mitglieder erneut für Dr. Horst Pongratz als Vorsitzenden. Das Thema "Jugendfreundliche Stadt" soll 2015 verstärkt in den Fokus rücken.

Ein volles Programm stand bei der Frühjahrsvollversammlung des Stadtjugendrings (SJR) im Pfarrzentrum St. Georg auf der Tagesordnung. Die Vertreter der Mitgliedsverbände aus der Jugendarbeit erwarteten unter anderem Neuwahlen des kompletten Vorstands. "Inzwischen habe ich den Eindruck, dass der SJR von allen Seiten gute Unterstützung erhält", resümierte Vorsitzender Dr. Horst Pongratz in seinem Jahresbericht. "Die letzten zwei Jahre waren von einer guten Atmosphäre im Team geprägt."

Nach zehn Jahren im Amt war Pongratz bereit, seinen Posten zu übergeben. "Es ist nicht so, dass der Horst auf diesem Posten sitzt wie eine Henne", bestätigte auch sein Stellvertreter Christoph Tresch. Ein Nachfolger hatte sich jedoch trotz eindringlicher Hinweise an die Mitgliedsverbände nicht gefunden. Pongratz kandidierte daher erneut und erhielt den Zuspruch für die nächsten zwei Jahre.

Tresch wurde ebenfalls in seiner Position bestätigt. Hildegard Helm-Fischer, Marcel Düssil, Birgit Rupprecht und Christoph Hollweck bewährten sich als weitere Vorstandsmitglieder. Kurt Scharrer vom Heimat- und Trachtenverein wurde wegen seines großen Einsatzes für die Jugend als Einzelpersönlichkeit gewählt.

Als großes Projekt für 2015 veranschlagte der SJR den Jugendgipfel zum Thema "Jugendfreundliche Stadt". "Wir haben tatsächlich die Chance, etwas zu bewegen, und wir sollten diese Chance nutzen", sagte Pongratz. Gesammelte Vorschläge von Jugendlichen werden im Mai mit Oberbürgermeister Michael Cerny und anderen Verantwortlichen der Stadt im Großen Rathaussaal diskutiert.

Theater und Fußball

Daneben stehen für das folgende Jahr unter anderem die Zusammenarbeit mit Integrationsinitiativen, ein Theatertag für Migranten sowie ein interkulturelles Fußballturnier im Fokus. "Man sieht, dass das Thema Flüchtlinge und Migranten ein großes Thema für den SJR ist", so Geschäftsführerin Anja Gebhard.

Sie ermunterte die Vertreter der Jugendverbände, auf die betroffenen 68 Kinder und Jugendlichen, die sich derzeit in Amberg aufhalten, zuzugehen und sie in die Verbandsaktivitäten einzubinden.
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