Für Stromtrassen

Zu den geplanten Stromtrassen erklärte Barbara Lanzinger, dass Bayern bereits mit Hochspannungsleitungen überzogen sei. In deren unmittelbarer Nähe stünden Häuser - und niemand sei zu Schaden gekommen. Aber neue Leitungen würden nun plötzlich als gefährlich angesehen.

Wenn alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet sind, gab Lanzinger zu bedenken, reiche der aus erneuerbaren Energien gewonnene Strom vor allem für die Großindustrie nicht aus. Bei Offshore-Windrädern werde gebaut und gebaut, was zu einem Energie-Überschuss führe. Dieser Strom müsse nach Bayern gebracht werden, selbst wenn Gaskraftwerke für den Spitzenbedarf zur Verfügung stünden. Es wäre möglich, bereits bestehende Leitungen auszubauen. Erdkabel hätten durchaus Vorteile. Man könne durch große Waldgebiete jedoch keine meterbreiten Schneisen schlagen, weil die Flächen über den Kabeln nicht bepflanzt werden dürften. (gfr)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401123)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.