Fundsachen

Die drei Räume im Keller des Rathauses bieten Platz für ungefähr 100 Fahrräder. Und jedes Jahr werden sie voll. "Nur sehr selten meldet sich der Eigentümer bei uns", berichtet der Leiter des Fundamts, Hans-Georg Schrüfer. Sechs Monate hat der Eigentümer dazu Zeit. Nach Ablauf dieser Frist steht das Fundstück demjenigen zu, der es bei der Stadt abgegeben hat. Zeigt auch dieser kein Interesse, geht der Gegenstand in das Eigentum der Stadt über. "Meistens sind die Sachen ja noch sehr gut erhalten", erklärt Schrüfer. "Es wäre jammerschade, sie wegzuwerfen." Um die Fundsachen zu verwerten, gibt es seit 2005 immer im Frühjahr den Flohmarkt im Eisstadion am Schanzl. Heuer kamen etwa 300 Interessenten. Der Ansturm in den vergangenen Jahren war laut Schrüfer aber deutlich größer. (upl)
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