Gabi Hirner und Wolfgang Zimmermann deutsche Meister
Gold und Silber auf der Bank

Viel besser geht es nicht: Der KSC II Amberg war mit vier Athleten bei den deutschen Bankdrückmeisterschaften der Masters in Oberölsbach/Mittelfranken vertreten. Die Bilanz: Gold für Gabi Hirner und Wolfgang Zimmermann, Silber für Frieda Holzer und Arthur Hirner.

Weltmeisterin Gabi Hirner und Vizeweltmeisterin Frieda Holzer starteten bei den Damen der Master I in den Klassen bis 57 kg und bis 72 kg Körpergewicht. Während Gabi Hirner den Titel im Alleingang gewann, wobei ihre Leistung von 107,5 kg die zweitbeste Relativleistung aller Damen war, musste Holzer die Überlegenheit von Andrea Lange aus Röhlinghausen anerkennen. Mit gedrückten 112,5 kg gegenüber 117,5 kg von Lange sicherte sie sich aber den Vizetitel. Für Gabi Hirner ist mit der erbrachten Leistung auch bereits die Nominierung für die Weltmeisterschaft im April 2015 gesichert.

Ex-Weltmeister Arthur Hirner begann in der Klasse Master II bis 83 kg Körpergewicht vorsichtig mit 175 kg, die vom Kampfgericht ungültig gegeben wurden. Jedoch erging es allen seinen Konkurrenten ebenso. Weder Veiko Friedrich (Schwedt) noch Detlef Götzke aus Samswegen konnten ihre Versuche (185 kg) gültig gestalten. Auch Favorit und Titelverteidiger Frank Heinrich aus Stralsund musste erkennen, dass seine 200 kg zu schwer waren. Die Wiederholung klappte bei Hirner klappte einwandfrei. Als dann nur Götzke seine 185 kg gültig zur Hochstrecke brachte, lag der Amberger plötzlich auf Platz zwei und griff mit 185 kg für Runde drei sogar nach dem Titel, da er als der leichtere Athlet den Vorteil des Körpergewichts ausspielen konnte. Erneut brachte der KSC-Athlet das Gewicht nach oben, erhielt den Versuch aber mit 2:1 ungültig gewertet. Da auch alle anderen Titelkandidaten keinen gültigen Versuch mehr schafften, blieb es bei Silber für Hirner.

Wolfgang Zimmermann hatte mit Jens Stecklina (Dresden) und Markus Hinz (Darmstadt) zwei starke Konkurrenten, die mit höheren ersten Versuchen aufwarteten. Zimmermann ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und drückte mit 230 kg einen sauberen ersten Versuch. Stecklina tat es ihm gleich und setzte sich mit 235 kg an die Spitze, während Favorit Hinz überraschend an der Anfangslast von 240 kg scheiterte. In Runde zwei ließ der KSC-Athlet einen ebenso starken 235-kg-Versuch folgen. In Führung blieb aber Stecklina aufgrund des geringeren Körpergewichts. Hinz scheiterte erneut deutlich an den 240 kg.

In Runde drei entschieden Athlet und Betreuer, dass die vorläufige Führung mit 237,5 kg die beste Lösung sei und Zimmermann setzte dies mit einem gekonnten dritten Versuch vorbildlich um. Stecklina beging einen taktischen Fehler und ließ, wie auch Hinz, 242,5 kg auflegen. Beide scheiterten und somit war Zimmermann erneut Meister.
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