Ganz ohne Stress

Die Spieler von FEB Amberg klatschen sich vor Spielbeginn ab. Gegen Victoria Bamberg scheint ein Punktgewinn nicht unmöglich, denn die Oberfranken taten sich in vergangenen Jahren auf den Bahnen im Kegelstüberl am Schanzl öfter überraschend schwer. Bild: Ziegler

Bei acht Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz verspüren die Bundesligakegler von FEB Amberg so gar keinen Druck vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Victoria Bamberg. Der darf sich dagegen im Titelrennen keinen weiteren Ausrutscher leisten.

Den Gästen gelang zu Saisonbeginn ein Heimsieg gegen Serienmeister Rot-Weiß Zerbst. Damit hätten sich die Oberfranken in eine ausgezeichnete Angriffsposition gebracht - wären da nicht die Punktverluste gegen Lorsch und Staffelstein gewesen, die die Victoria nun doch wieder hinter Zerbst zurückgeworfen haben. Wollen sie also am ewigen Rivalen dran bleiben, müssen sie am Samstag, 15. November, in Amberg (12 Uhr) zwingend gewinnen.

Ligaerhalt so gut wie sicher

FEB hingegen hat mit dem Sieg in Zwickau das Saisonziel Klassenerhalt vermeintlich bereits zu einem so frühen Zeitpunkt erreicht. Der Vorsprung auf die gefährdeten Plätze beträgt bereits acht Punkte, so dass selten eine Amberger Mannschaft so befreit aufspielen konnte wie das Team von Trainer Gerhard Sattich am Samstag.

Zumal die Gäste klar die Favoritenposition einnehmen. Die zahlreichen und qualitativ starken Abgänge (Seitz, Dill, Dirnberger, Strohmenger und Rohotin) wurden kompensiert durch die Rückkehrer Jelitte, Fritzmann und Jelinek und Kunze. Zusammen mit den etablierten Spielern Lupu, Weiß, Hess und Wagner stellen die Oberfranken ein homogenes Team, dass zu hohen Zahlen in der Lage ist.

FEB Amberg allerdings möchte durchaus Paroli bieten. In den vergangenen Jahren taten sich die Gäste in Amberg bisweilen überraschend schwer. Sollte Bamberg Schwächen zeigen, wollen die Gastgeber, die komplett antreten können, zur Stelle sein. Gelingt es, eine Leistung wie beim glanzvollen Sieg gegen Schwabsberg oder zuletzt in Zwickau abzurufen, ist ein Punktgewinn nicht unmöglich.

Wiedergutmachung für Fans

Die Amberger Fans dürften sich dann auf ein hochklassiges und spannendes Duell freuen. Verdient hätten sie es nach dem missratenen letzten Heimauftritt gegen Zerbst allemal.
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