Gedenken zum Kriegsende

Es war ein Sonntag, als die Amerikaner kamen: Am 22. April 1945 wurde Amberg von Truppen der US-Armee besetzt. Einen Tag später erfolgte die offizielle Übergabe der Stadt. Die 70. Wiederkehr dieses Ereignisses ist Anlass, am Jahrestag im Rahmen eines ökumenischen Gedenkgottesdienstes an die Geschehnisse zu erinnern. Zu diesem in deutscher und englischer Sprache abgehaltenen Gottesdienst, der am Mittwoch, 22. April, um 19 Uhr in der Paulanerkirche stattfindet, sind alle Bürger willkommen.

Eingebettet in die kirchliche Feier, die der Pfarrer der Paulanergemeinde, Joachim von Kölichen, in Konzelebration mit Stadtpfarrer Franz Meiler (St. Martin) halten wird, sind auch die Redebeiträge von Oberbürgermeister Michael Cerny zum Kriegsende in Amberg und des Leiters des Stadtarchivs, Dr. Johannes Laschinger. Dessen Vortrag "Amberg: 22. April 1945" wird Pfarrer von Kölichen ebenfalls in einer Kurzfassung auf Englisch vortragen.

Im Gegensatz zu anderen Städten wurde Amberg im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört. Dass in den letzten Kriegstagen 1945 keine Bomben auf die Stadt niedergingen, ist vor allem den mutigen Männern zu verdanken, die am Turm der Dreifaltigkeitskirche eine weiße Fahne hissten. Nachdem das Friedensbanner ausgerollt war, marschierten die Amerikaner ohne Gegenwehr ein.
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