Gefährlicher Wettlauf

Pünktlich um 13 Uhr beginnt der Wettlauf: Rund 1000 Realschüler wollen nur eines - in einen der ersten Busse. Ein gefährliches Unterfangen.

(alu) Nur mit dem Ziel vor Augen, den Anschlussbus sicher zu erreichen, kann der Weg dorthin schnell zu einer Gefahr werden. Deshalb wurden in der Woche der Verkehrssicherheit brenzlige Situationen wie diese entschärft.

Die Schüler trainierten gegenseitige Rücksichtnahme und entwickelten ein Bewusstsein für Gefahren. Da die Sicherheit der Jungen und Mädchen allen ein großes Anliegen ist, engagierten sich in dieser Woche viele Eltern und Lehrer. Nach Angaben des von der Schulleitung eingesetzten Verkehrssicherheits-Beauftragten Holger Mölter hatten sich in den ersten Schulwochen einige Busfahrer über Gedränge und Gezerre an den Haltestellen beschwert. Maßnahmen der Verkehrssicherheitswoche verbesserten die Situation.

Nicht rennen und drängeln

Das Gros der Schüler erkannte, dass es genügend Busse sind, die sie schnell genug zum Bahnhof bringen, so dass sie ihren jeweiligen Anschluss erreichen. Viele begriffen, dass sie unter Umständen mit einem späteren Bus sogar schneller am Bahnhof sein können, da dieser ihn direkt ohne Umwege und Haltestellen anfährt. Gezeigt habe sich außerdem, dass nicht zuletzt auch wegen der noch laufenden Schulsanierung besondere Wachsamkeit auf dem Gelände geboten ist. Auch wenn die Busse in der Regel langsam in die Haltestellen einfahren, so riet Mölter den Schülern trotzdem, einen Mindestabstand von einem Meter zur Bordsteinkante einzuhalten. Außerdem appellierte er an alle, nicht zu rennen, drängeln oder schubsen.

Die Fahrradfahrer sind nach Angaben der Schule angehalten, ihr Rad im Bereich der Bushaltestellen zu schieben. Denn um diese Zeit halten sich auf dem Geh- und Radweg besonders viele Schüler auf. Mölter bat die Eltern eindringlich, dass sie nur in dringenden Fällen ihr Kind mit dem Auto abholen, um den Busverkehr nicht unnötig zu behindern.
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