Geist Adolph Kolpings lebt fort

Der Vorstand mit Gästen, von links: Kassier Franz Donhauser, Pfarrvikar Pater Dr. Augustin, Präses Franz Meiler, Diözesanvorsitzender Heinz Süss, Schriftführer Michael Hochholdinger, Bezirksvorsitzende Ursula Christau, Vorsitzender Herbert Eckl und Michael Koller, Geschichtenerzählerin Klara Koller, Beisitzer Martin Strobel und die Blecherne Saitn-Musik mit Ingrid und Franz Gericke. Bilder: hfz (2)

Doppelt gefeiert hält besser: Die Kolpingsfamilie Amberg gedachte ihres Gründers, des Priesters und Seligen Adolph Kolping, dessen Todestag sich heuer zum 150. Mal jährt. Zugleich feierten die Mitglieder den 155. Jahrestag ihrer Gründung.

Der Festakt begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Martin, den Präses Monsignore Franz Meiler zusammen mit Pfarrvikar Pater Dr. Augustin Anthony zelebrierte, musikalisch umrahmt von Regionalkantor Bernhard Müllers an der Orgel und Franz Badura an der Trompete.

Feier zum Jubiläum

Anschließend folgte die Jubiläumsfeier im Pfarrheim St. Martin. Vorsitzender Herbert Eckl begrüßte die Gäste. In seiner Ansprache betonte Diözesanvorsitzender Heinz Süss, "einst haben die Amberger Gründungsmitglieder dem Schwung der ersten Jahre kräftige Wurzeln gegeben." Sie haben sich so kräftig entwickelt, dass der Baum Gesellenverein - heute die Kolpingfamilie Amberg - alle Stürme der Zeit gut überstanden hat. Die Gemeinschaft hat sich in ihren 155 Jahren ständig entwickelt und verändert, "denn wer nicht bereit ist sich zu verändern, wird verlieren, was er bewahren möchte." "Wir spüren", so Heinz Süss, "dass im Jubelverein Adolph Kolping in seiner Familie lebt."

"Dem Weltgeschehen", sagte der Diözesanvorsitzende, "gilt unsere Sorge. Besonders den vielen Menschen, die als Flüchtlinge oder Asylbewerber zu uns kommen. Unser Bestreben ist hierbei, dass unabhängig von Herkunft und Wohlstand alle gleich gute Bildungschancen und Heimat bekommen. Das Kolpingbildungswerk in der Diözese ist seit Jahren schon bemüht, die Neuankömmlinge zu schulen und zu integrieren."

Nun nahmen der Vorsitzende und die Ehrengäste die Würdigung langjähriger Mitglieder für 10, 25, 60 und 65 Jahre Treue vor, bei der jeweils eine Dankesurkunde mit Geschenk überreicht wurde. Erfreulicherweise konnte Claudia Hirsch als Neu-Mitglied begrüßt und aufgenommen werden. 2. Vorsitzender Michael Koller erinnerte an den Kolpingtag vom 18. bis 20. September in Köln, zu dem 15 000 Gäste zusammenkamen. "Mut tut gut", so lautete das Motto, das auf orangefarbenen Kolping-Schals gedruckt war. Als Mitbringsel überreichte Koller bei der Feier zwei dieser Schals zum Dank an Präses Franz Meiler und Pfarrvikar Pater Augustin.

Musik und Gedichte

Musikalisch umrahmten den Abend Franz und Ingrid Gericke, bekannt unter den Namen "Blecherne Saitn" aus Schnaittenbach mit adventlichen Weisen mit Gesang, Tuba- und Zithermusik. Geschichtenerzählerin Klara Koller aus Hirschau sorgte mit selbst verfassten Geschichten für Spannung und besinnliche Stimmung.

Präses Monsignore Franz Meiler dankte im Schlusswort allen und betonte, die 155 Jahre des Bestehens seien Auftrag, weiter zu machen. Er beglückwünschte den Vorstand zu seinem Tun und den guten Gemeinschaftsgeist der ganzen Gruppe.
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