Gekaufte Sicherheit
Angemerkt

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat im vergangenen Jahr eine Rekordmarke erreicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Bilanz für 2015 nicht recht viel besser ausfallen wird. Immer mehr Amberger beschleicht das ungute Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein. Die gestiegene Nachfrage nach Alarmanlagen bestätigt diesen Trend.

Blinkende Kameras über der Haustür, Sensoren an den Fensterscheiben, Keile unter den Türen - all diese Dinge tragen dazu bei, das subjektive Sicherheitsempfinden zu steigern. Absolute Sicherheit allerdings lässt sich nicht kaufen. Ein Restrisiko bleibt immer. Möglicherweise ist das ein schwacher Trost für alle, die sich keine teure Alarmanlage leisten können. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als auf Nachbarschaftshilfe zu setzen. Vielleicht gar nicht die schlechteste Alternative.

uli.piehler@zeitung.org

Polizeibericht Grundschüler sexuell missbraucht

Amberg. (tk) Er hat gestanden, drei Mädchen im Grundschulalter sexuell missbraucht zu haben. Die Regensburger Kriminalpolizei ermittelte laut ihrem Sprecher Michael Rebele zunächst gegen einen 18-jährigen Amberger. Er stand im dringenden Verdacht, am 18. März in den Nachmittagsstunden auf dem Spielplatz am Josef-Regner-Weg drei Mädchen gegenüber "in eindeutiger Weise" aufgetreten zu sein.

Als der junge Mann am Mittwoch erneut auf dem Spielplatz auftauchte, erkannten ihn einige der Kinder und erzählten das ihren Eltern. Eine Mutter verständigte die Polizei, die den 18-Jährigen wenig später in der Krumbacher Straße festnahm. Bei der Vernehmung gab er laut Rebele die Tat zu und zeigte sich reumütig. Das ändere aber nichts daran, dass der 18-Jährige jetzt wegen des Sexualdelikts angezeigt wird.

Im Blickpunkt Reste von Treibstoff und Lösungsmitteln

Amberg. (tk) Ein Speziallabor ist zwar noch bis nächste Woche damit beschäftigt, die letzten Bodenproben zu untersuchen, doch die Stadt kann laut ihrer Sprecherin Susanne Schwab schon jetzt endgültig Entwarnung geben. Bei dem auffälligen Erdreich, das im Baugebiet Kennedystraße Süd gefunden wurde, handle es sich um mit Treibstoffresten und Lösungsmitteln durchsetzten Boden. Die beauftragte Firma Protect aus Sulzbach-Rosenberg habe Spuren von Mineralöl-Kohlenwasserstoffen gefunden. "In geringer Konzentration", wie Susanne Schwab ergänzte.
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