Georg Heldmann lässt seinen Jägern fast keine Chance
Der Fuchs sitzt im Holzstoß

Vorjahressieger Georg Heldmann (rechts) war heuer der Fuchs, den (von links) Verena Scherbaum in der Gästeklasse, Hans Donhauser bei den NAC-Mitgliedern und Anton Weinmeier als schnellster Jugend-Jäger stellten. Bild: gf
So ein Fuchs ist manchmal ganz schön raffiniert. Bei den Vierbeinern in freier Wildbahn geht es dabei ums nackte Überleben. Für das zweibeinige Exemplar, das die Fährte für die Fuchsjagd des Neuen Automobil-Club im NAVC gelegt hat, stand der Spaß im Vordergrund. Als Fuchsbau hatte sich Georg Heldmann, der Vorjahresgewinner, einen Holzstoß ausgesucht, diesen so präpariert, dass er aussah, als sei er massiv aufgeschlichtet. Auf den ersten Blick war nicht zu erkennen, dass der Holzstoß "hohl" war und der Fuchs darin Platz fand.

Zwanzig Jäger nahmen am Sonntag die Fährte auf. Zunächst führte die in Richtung Sulzbach-Rosenberg, dann nach Hahnbach, Gebenbach und Hirschau. Über Freudenberg lockte der Fuchs seine Jäger schließlich zurück nach Aschach, wo eine gelbe Flagge signalisierte, dass er sich er sich im Umkreis von 300 Metern versteckt hatte. Im Verlauf der gut 70 Kilometer langen Strecke erhielten die Jäger an fünf Kontrollposten Stempel, damit nicht "ganz Schlaue" abkürzen konnten.

Aus seinem Bau heraus machte sich der Fuchs schließlich mit einer Wasserpistole bemerkbar - er säße sonst wohl noch immer im Holzstoß. Erfolgreichster Jäger in der Klasse NAC-Mitglieder war Hans Donhauser, dem nun in einem Jahr die Aufgabe zufällt, die Fährte zu legen. Bei den Gästen war Verena Scherbaum als Erste am Fuchsbau, bei den Jugendlichen Anton Weinmeier. Obwohl erlegt, blieb der Fuchs unversehrt und verteilte als NAC-Vorsitzender die Pokale an die Jäger.
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