Georgenstraße 7 und 9: Nutzung weiterhin untersagt
Geschäfte bleiben vorerst geschlossen

Weil Fachleute glauben, dass die beiden Häuser in der Fußgängerzone einsturzgefährdet sind, bleiben die drei Läden zu. Wann das Handy-, das Süßwaren- und das Bekleidungsgeschäft wieder aufsperren dürfen, steht derzeit in den Sternen. Bild: Hartl

Seit vielen Wochen können sie weder Handys noch Süßes noch Damenmode verkaufen. Die Umsatzeinbußen für den O2-Laden, Hussel und Bonita dürften also nicht von Pappe sein. Das Pech der Geschäfte: Ihre Räume befinden sich im Erdgeschoss der Problemhäuser Georgenstraße 7 und 9.

Wegen akuter Einsturzgefahr - sie soll von einer maroden Wand zwischen zwei Gebäudeteilen ausgehen, hieß es zuletzt - hatte sich die städtische Baubehörde zu einer Nutzungsuntersagung gezwungen gesehen. Inzwischen sind nach Auskunft von Susanne Schwab, der Pressesprecherin der Stadt Amberg, die angekündigten Bescheide ergangen und die Hausbesitzer aufgefordert, für die Sicherung der Gebäude zu sorgen. Die Eigentümer der Anwesen hätten die amtlichen Schreiben "akzeptiert", merkte Schwab an.

Alle Beteiligten sind nach ihren Worten daran interessiert, dass schnellstmöglich gehandelt wird. Zunächst gehe es darum, ein statisches Konzept zu erarbeiten.

Von heute auf morgen wird sich das Problem sicher nicht aus der Welt schaffen lassen. Man rechne damit, sagte Schwab, "dass das ganze Projekt länger dauert".
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