Gestrandet auf der Schatzinsel

Regionaldekan Ludwig Gradl und die Kinder störte das Wasser von oben bei der Segnung wenig.

Freilich hätte das Wetter besser sein können. Aber die Mädchen und Buben machten tapfer das beste draus: Zum Geburtstag ihres Kindergartens Die Schatzinsel hüpften, sangen und sprangen sie durch 40 Jahre Geschichte

Am 1. Mai feierte der Kindergarten aus der Pfarrei Hl. Familie sein 40-jähriges Bestehen. Trotz der niedrigen Temperaturen und des Regens kamen die großen und kleinen Gäste schon am Vormittag, um der Segnung der Einrichtung beizuwohnen. Pfarrer Ludwig Gradl erneuerte ihn für die nächsten 40 Jahre. In der Mittagspause hatten die Gäste Gelegenheit, die Fotoausstellung zur Geschichte des Kindergartens anzuschauen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Anschließend zeigten die Mädchen und Buben unter der Leitung ihrer Erzieherinnen einige Höhepunkte der Gartenfeste in den vergangenen 40 Jahren. Das Motto lautete: "Es war einmal." Als rasende Reporter baten sie immer wieder Gäste, darunter Pfarrer Gradl und Bürgermeister Martin Preuß, um ein paar Worte für den Kiga.

45 Jahre im Kindergarten

Als Tagesschaumoderatoren geleiteten die Erzieherinnen ihre Zuschauer durch die Geschichte der Schatzinsel und erinnerten an Sieglinde Schreiber, die den Kindergarten seit dessen Bau 30 Jahre lang leitete. Auch gratulierten sie Kinderpflegerin Sabina Bundschuh, die in diesem Jahr ihr 45-jähriges Dienstjubiläum feiert und Kindergartenleiterin Ute Schwab, die seit 25 Jahren hier tätig ist. Sie blickten auf eine spannende und ereignisreiche Zeit mit einigen Baumaßnahmen und sogar einer Bombenentschärfung im Jahr 1995 zurück. Eine der ersten Krippen in Amberg entstand ebenfalls in der Schatzinsel im Jahr 2007.

Kulturelle Vielfalt

Heute besuchen 75 Kinder in drei Gruppen die Einrichtung. Jeden Monat lassen sich die Erzieherinnen unterschiedliche Projekte einfallen, um die kulturelle und religiöse Vielfalt zusammenzubringen und gleichzeitig christliche Werte zu vermitteln. Ute Schwab: "Wir haben die Asylantenkinder hier und auch am Bergsteig waren schon immer ganz viele unterschiedliche Kulturen da. Das versuchen wir zu berücksichtigen."
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