Gipfeltreffen der A-Klasse Nord in Schnaittenbach
Das 111-Tore-Duell

Die A-Klasse Nord hat ihr Topspiel: Am Sonntag, 12. Oktober, erwartet der TuS Schnaittenbach den 1. FC Neukirchen - die beiden deutlich führenden und noch ungeschlagenen Mannschaften treffen aufeinander. Der zwölfte Spieltag steht ganz im Fokus dieser Partie, wobei aber auch in direkten Duellen in den Niederungen der Tabelle wichtige Punkte vergeben werden.

Je neun Siege und zwei Unentschieden haben der FC Neukirchen und der TuS Schnaittenbach eingefahren, dazu imposante Trefferkonten von 58:11 und 53:8. Sowohl die Angriffsreihen als auch die Abwehrformationen setzen die Maßstäbe in der Liga. Beide Vereine haben jeweils beim Tabellendritten, dem FSV Gärbershof, unentschieden gespielt und zudem einmal gegen die SG Neudorf/Luhe II (Neukirchen) und den FC Großalbershof (Schnaittenbach) nicht gewonnen. Alle anderen Kontrahenten wurden teilweise deutlich geschlagen.

Es ist für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel - das wissen auch die Verantwortlichen. "Für uns wird es ein sehr schweres Spiel und für die Fans beider Mannschaften bestimmt ein sehr interessante und spannende Partie", sagt Neukirchens Vorsitzender FC-Vorsitzender Joachim "Jim" Thümmler. Vor allem die 111 Treffer, die beide Teams bislang zusammen erzielten, würden ein flottes und sehenswertes Spiel erwarten lassen sollten. Der Kader der Neukirchener konnte trotz des Abstiegs in weiten Teilen zusammengehalten werden. Schließlich kam dann noch ein Glücksfall dazu: "Eigentlich mehr per Zufall", so Thümmler, "sind wir an den Spielertrainer David Hendrych (vom ATSV Schärding) geraten", und daraus entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte beim FCN. "Wir haben einen erfreulich starken Trainingsbesuch und eine sehr gute Stimmung und Kameradschaft in der Mannschaft", freut sich der Vorsitzende. Auch wenn der Einsatz von Jeremias und Manuel George noch nicht gesichert ist, fährt der 1. FC Neukirchen mit einer Portion gesundem Selbstvertrauen - und einem Fanbus - nach Schnaittenbach.

Die Verfolger aus Gärbershof und Kümmersbruck haben Heimrecht und sollten aus diesem Vorteil auch Kapital schlagen - müssen sie auch eigentlich, denn sonst kann der Abstand zu den Aufstiegsplätzen weiter wachsen. Sowohl für den FSV Gärbershof (gegen die DJK Seugast) als auch für den TSV Kümmersbruck (gegen die DJK Gebenbach II) ist ein Heimerfolg quasi Pflicht. Auch wenn die DJK Seugast derzeit nicht gut drauf ist, muss sie erst einmal bezwungen werden und die Bezirksligareserve aus Gebenbach ist immer für eine Überraschung gut.

Der SV Michaelpoppenricht führt das Mittelfeld an und möchte diese Position gegen den FV Vilseck II (11.) untermauern. Bis auf den siebten Rang hat sich die SG Ehenfeld/Hirschau II nach vorne gepirscht. Die Fahrt geht zum TSV Theuern, der dringend die rote Laterne los werden möchte, dazu aber einen Sieg braucht. Damit könnte zumindest der Verlierer des Duells zwischen dem FC Großalbershof (12.) und dem FC Kaltenbrunn (13.) auf den letzten Platz gedrängt werden. Die Forsthofer werden natürlich alles versuchen, den Ex-Kreisligisten mit einer Niederlage nach Hause zu schicken.

Kann der SV Sorghof II aus seinem Heimspiel gegen die nur um einen Zähler schlechter postierte SG Neudorf/Luhe II Kapital schlagen, würden die "kleinen Indianer" ihr Tipi im Mittelfeld aufschlagen.
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