Gipfeltreffen im Pandurenpark

Das Panduren-Fußball-Ballett dürfte mit ziemlicher Sicherheit seinen Auftritt haben, denn der SV Raigering verfügt über Kunstrasen und wird das Spiel gegen den TuS Kastl austragen. Bild: Ziegler

Erster gegen Zweiter, der beste Angriff gegen die zweitstärkste Abwehr: Das Spitzenspiel der 19. Runde in der Fußball-Kreisliga Süd steigt in Raigering. Und es ist die einzige Partie, die ganz sicher über die Bühne gehen wird.

(frü) Sollte der Hauptplatz im Pandurenpark nach den Regenfällen der vergangenen Tagen nicht bespielbar sein, würde der SV Raigering die Begegnung mit dem Tabellenzweiten TuS Kastl auf den Kunstrasenplatz verlegen. Bereits abgesagt wurde am Freitag die Partie des SC Germania Amberg gegen den SSV Paulsdorf abgesagt. Bei den anderen Begegnungen wird kurzfristig entschieden, ob gespielt werden kann.

SV Raigering       TuS Kastl
(gth) Bevor die Raigeringer in die Winterpause gehen, kommt es zum absoluten Kracher. "Mit viel Arbeit und enormen Fleiß haben wir uns dieses Spitzenspiel erarbeitet", lobt Trainer Martin Kratzer seine SVR-Mannen. Er stellt zwar klar, dass diese Partie die Meisterschaft nicht entscheiden werde und nimmt damit etwas den Druck raus, aber dennoch wollen die "Panduren" ihre Heimstärke ausspielen, um die Punktevorsprung auszubauen. "Durch unsere fünf Siege in Folge haben wir viel Selbstvertrauen." Aber schon im Hinspiel haben die Schweppermänner trotz einiger Ausfälle gezeigt, dass sie sicherlich eines der stärksten Kreisligateams sind. Mittelfeld und Offensive sind mit glänzenden Einzelspielern bestückt. Somit wird der SVR mehr gefordert, als zuletzt in Ursen-sollen.

Für diese schwierige Partie zollte Martin Kratzer seiner Spielern großes Lob: "Sie haben sich wahnsinnig diszipliniert verhalten, sich nicht von der Hektik anstecken lassen und das Überzahlspiel geordnet zu Ende gespielt." Durch die problematischen Platzverhältnisse konnten sich die Raigeringer nur wenige Einschussmöglichkeiten erarbeiten. Aber die Treffer fielen zu idealen Zeitpunkten. Da zudem der SVR dem Gastgeber keinen einzigen Torschuss zuließ, war es ein verdienter Sieg.

TuS Rosenberg       DJK Ursensollen
(kok) Im letzten Spiel vor der Winterpause ist die DJK aus Ursensollen im Aicher-Stadion zu Gast. In den vergangenen Jahren konnte man die Gäste getrost als Lieblingsgegner bezeichnen, als man aus den sechs Aufeinandertreffen seit 2011 sechs Siege einfuhr. Doch im Hinrundenspiel gab es eine deftige 3:5-Klatsche, bei der Rosenberg nach einer Stunde bereits mit 0.5 zurück lag. Im Rückspiel muss der TuS nun beweisen, dass er gewillt ist, Revanche zu nehmen und drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung der Anhänger.

Inter Bergsteig       SV Schmidmühlen
(hfz) Der SV Inter Bergsteig erwartet zum letzten Heimspiel vor der Winterpause den SV Schmidmühlen. Die Gastgeber konnten sich nach dem Sieg gegen Edelsfeld wieder etwas positionieren und müssen nun nachlegen, um einigermaßen entspannt in die Pause zu gehen. Schmidmühlen gewann am vergangenen Wochenende gegen Traßlberg und verbesserte sich auf Platz 13. Die 0:4-Niederlage gegen Inter im Hinspiel liegt den Gästen aber sicherlich noch im Magen. Die Eckstein-Truppe wird somit die Zeichen auf Sturm setzen. Inter Bergsteig will den Gästen auf jeden Fall Paroli bieten und muss sich auf 90 Minuten Kampf einstellen. Inter muss kämpfen und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. Drei Punkte können einen guten Effekt in der Tabelle bescheren. Auch wenn einige Inter-Akteure angeschlagen sind - am Spieltag heißt es einfach nur: durchziehen!

SVL Traßlberg       TuS/WE Hirschau
(degr) Im letzten Spiel in diesem Jahr erwartet der SVL Traßlberg die Überraschungsmannschaft der Saison: Aufsteiger TuS/WE Hirschau. Die Gäste haben eine sehr kompakte Mannschaft mit vielen verschiedenen Torschützen. Das letzte Jahrzehnt war dieses Team in der Kreisklasse angesiedelt, endlich klappte der langersehnte Aufstieg. Gästetrainer Jörg Gottfried hat es geschafft, viele junge Spieler einzubinden und weiterzuentwickeln und er möchte nach zwei Niederlagen wieder punkten. SVL-Trainer Ilker Caliskan erinnert sich nur sehr ungern an die hohe Niederlage im Hinspiel (1:4) und will diese Scharte wieder wettmachen, zudem auch der SVL in Schmidmühlen nichts holen konnte. Die Fans wünschen sich zum Abschied noch einmal eine spielerisch und kämpferisch ähnlich gute Vorstellung wie zuletzt. Die Mannschaft ist intakt, auch wenn die Leistungen einzelner Spieler noch zu sehr schwanken. Hirschau wird versuchen, aus der Defensive schnelle Konter zu fahren. Hier gilt es stabil zu stehen und intelligent zu spielen.

DJK Utzenhofen       TSV Königstein
(aun) Für die DJK Utzenhofen ist es ein wichtiges Spiel im Abstiegskampf. Bei einem Heimsieg könnte sie in der Tabelle etwas näher an die Gäste herankommen. Zuletzt ging Utzenhofen zweimal in Folge als Sieger vom Platz (3:0 gegen Schmidmühlen und 1:3 in Hirschau). Nun heißt es für die Mannschaft um DJK-Kapitän Markus Ludwig, weiter in der Spur zu bleiben. Kampflos ergeben wird sich der TSV um Spielertrainer Christian Ringler jedoch nicht, zumal auch er weiß, wie wichtig der Ausgang der Partie vor der Winterpause sein kann. Der 2:0-Heimsieg gegen den ASV Haselmühl zeigt die Spielstärke der Mannschaft auf. Das Hinspiel endete 1:1 unentschieden. Mit einem Torverhältnis von 25:30 haben die Königsteiner nicht die beste Hintermannschaft. Utzenhofen will dagegen mit einem Heimdreier einen weiteren Schritt ins Mittelfeld unternehmen. "Meine Mannschaft muss nur an die starken Vorstellungen aus den letzten Spielen anknüpfen, dann ist ein Sieg sicher drin", sagt Interimstrainer Tobias Geitner.

SV Loderhof       FC Edelsfeld
(bt) Während der FC Edelsfeld noch Hoffnungen hegt, die Klasse zu erhalten, wird der SV Loderhof/Sulzbach aller Wahrscheinlichkeit den Gang in die Kreisklasse antreten müssen. Zu groß ist bereits der Abstand zum rettenden Ufer. Dass die Mannschaft aber durchaus in der Lage ist, zu punkten, zeigte der Sieg bei Germania Amberg und das Unentschieden beim SSV Paulsdorf. Schön wäre es, wenn man mit einem Heimsieg gegen den Tabellennachbarn in die Winterpause gehen könnte.
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