Glaube als gelebte Liebe

Das herrliche Frühlingswetter sorgte für optimale Bedingungen für die eucharistische Prozession der Marianischen-Männer-Congregation in der Pfarrkirche St. Georg. Bild: ads

Ein beeindruckender Festgottesdienst am Morgen und ein feierlicher Konvent mit eucharistischer Prozession am Nachmittag. Diese Ereignisse prägten das Hauptfest der Marianischen-Männer-Congregation in der Stadtpfarrkirche St. Georg. Ehrungen und Neuaufnahmen gehörten auch dazu.

Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher vom Benediktinerstift St. Peter in Salzburg trug als Zelebrant und Prediger wesentlich zum Gelingen des Hauptfestes bei, mit dem die Marianische-Männer-Congregation eine jahrhundertelange Tradition fortsetzte. Drei neue Sodalen konnten heuer in die Congregation aufgenommen, zahlreiche Jubelsodalen für ihre teils über 70-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Erzabt als Festprediger

Die Zahl der Sodalen aus Amberg und dem Landkreis, die sich mit ihren Fahnenabordnungen zum 389. Hauptfest in St. Georg versammelten, war wieder groß. Präses Dekan Markus Brunner hieß besonders Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher willkommen, zu dem er seit seinem Freijahr in Rom während seines Studiums nun über 20 Jahre freundschaftliche Verbindungen pflege.

"Es ist gut zu glauben, dass es schön und erfüllend ist, dass wir unseren Glauben an solchen Tagen, wie dem heutigen, auch feiern dürfen", betonte der Erzabt eingangs. Glaube sei nach seinen Aussagen Gemeinschaft, Freude, ja gelebte Liebe und er ergänzte, dass Glaube doch auch Erleben sei, das sich in der Geschichte vollziehe.

In seiner Predigt ging er zunächst auf die Lesung aus dem Buch der Chronik ein, dessen Verfasser auf die Hintergründe der ausweglosen Situation in babylonischer Gefangenschaft des Volkes Israel blickt. "Diese Ausweglosigkeit führt das Volk Israel zur Besinnung, so dass sich die Israeliten wieder für Gott öffnen und der Höchste sich für sein Volk."

Zum nachmittäglichen Festkonvent hieß Präses Brunner neben den Sodalen eine rekordverdächtigen Zahl an Priester aus Amberg willkommen. Ein Höhepunkt des Festkonvents war die Aufnahme der drei neuen Sodalen mit Janusz Wrobel, dem Guardian des Franziskanerklosters am Mariahilfberg, Diakon Martin Popp und Harald Bäumler sowie mit den Ehrungen zahlreicher Sodalen für 25-, 40-, 50-, 60 und 65-jährige Mitgliedschaft.

70 Jahre und mehr

Ehrungen für 70 und mehr Jahre galten Anton Englhardt, Michael Weiß, Josef Hösl sowie Clemens und Martin Siegert aus Vilseck, Dr. Josef Simon aus Regensburg, Johann Späth aus Neustadt, Johann Stauber aus Kirchenthumbach, Josef Dotzler aus Ebersbach, Michael Gebhardt aus Sulzbach-Rosenberg, Josef Pröls aus Trisching, Georg Winkler aus Dürnsricht, Franz Kohl aus Mindelheim, Karl Kugler aus Freihung, Martin Ringer, Josef Prechtl und Johann Löb aus Gressenwöhr, Karl Schwab aus Immenstetten, Martin Stauber aus Raschenhof, Willi Bauer aus Tanzfleck, Emil Hirsch aus Köfering und Hans Rupprecht aus Amberg.

Nach der Predigt zogen die Sodalen mit der Musikkapelle Ursensollen, Fahnenabordnungen, dem Allerheiligsten und der Geistlichkeit in der Prozession durch die obere Altstadt zur Georgskirche, wo der Schlusssegen folgte.
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