Gleich gegen Favorit

Die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg starten mit zwei Heimspielen in die Regionalliga-Saison. Am Samstag in der triMAX-Halle um 10 Uhr gegen BVSV Donauwörth und um 14 Uhr gegen Ravensburg. Bild: Ziegler

Für die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg beginnt die Punkterunde in der Regionalliga. Auftakt ist am Samstag in der triMAX-Halle. Im Pokal haben die Amberger bereits gezeigt, was sie drauf haben.

Als Vorbereitung für die Regionalliga nahmen die Amberger am Wochenende am Regionspokal Süd für den DRS-Pokal in Augsburg teil. Hier trafen sie auf die Mannschaften aus Ellwangen, Augsburg und im Finalspiel dann auf den Ligakonkurrenten aus Pforzheim. Das erste Gruppenspiel bestritt man gegen den Oberligisten aus Ellwangen. Von Anfang an machte Amberg gleich Druck auf Ellwangen und probiert mehrere Spieleraufstellungen gegen diese erfolgreich aus, so dass es nach dem ersten Viertel bereits 23:5 für Amberg stand.

Klare Anweisungen

Das zweite Viertel verlief dann ausgeglichen hier fand der RSC nicht seinen Spielfluss, was einen Halbzeitstand von 43:25 zur Folge hatte. Aufgerüttelt durch klare Anweisungen der Trainer fand der RSC wieder zu seinem Spiel. Die beiden Center Stefan Markus (22 Punkte in diesem Spiel) und Dennis McInnes (16) punkteten immer wieder, wenn es den Centern nicht gelang dann schlugen die Flügelspieler zu. So gewannen die Amberger das Spiel gegen Ellwangen mit 75:32 gewinnen.

Auch gegen Augsburg hieß die Devise möglichst viele Spielaufstellungen zu testen für den Ligabetrieb. Dies gelang in den ersten beiden Vierteln auch wieder sehr gut und Amberg punktete souverän auf allen Postionen, so stand es zur Halbzeit 48:17 für Amberg. Danach fanden der Amberger abermals nicht ins Spiel und so ging das dritte Viertel nur knapp mit 24:22 an Amberg. Im letzten Viertel nahm Amberg nun das Tempo komplett heraus, um seine Kräfte für das Finalspiel gegen Pforzheim zu sparen. Die Vilsstädter gewannen das Spiel gegen Augsburg mit 80:51.

Finaler Test

Das Spiel gegen den Ligakonkurrenten aus Pforzheim war der finale Test, wie gut der RSC Amberg auf die Saison vorbereitet ist. In einer Abwehrschlacht kämpften beide Mannschaften verbissen um den Ball. Pforzheim gelang es erst nach zwei Spielminuten die ersten Punkte zumachen, Amberg gelangen die ersten Punkte in Spielminute sechs. Nach dem ersten Viertel stand es 9:6 für Pforzheim. Auf beiden Seiten stieg aufgrund des schnellen Spiels auch die Foulquote, so dass beide Mannschaften immer wieder auch an die Freiwurflinie mussten. Im zweiten Viertel fand Amberg immer besser ins Spiel und entschied dieses mit 11:10 für sich. Der RSC kämpfte verbissen weiter, drehte die Partie und gewann verdient mit 56:38.

Mit dem Gewinn des Regionspokals ist nun der RSC Amberg auch Teilnehmer an der DRS-Pokalrunde, hier trifft der RSC am 7. November in der triMAX-Halle auf den Bundesligisten aus Heidelberg und in der zweiten Paarung sind dann Bundesligisten aus München und Ulm zu Gast.

Zwei Partien

Am Samstag, 10. Oktober, trifft der RSC um 10 Uhr auf BVSV Donauwörth. Die Schwaben sind keine Unbekannten für die Amberger. Die Spiele gegen sie waren meist eng. In der zweiten Partie des Tages um 12 Uhr treffen dann die Donauwörther auf den RSKV Ravensburg. Um 14 Uhr spielt dann der RSC Amberg gegen die Ravensburger, die einer der Favoriten auf den Titel in der Regionalliga Süd sind.
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