GMG-Lehrer "nicht so streng"

Im Gregor-Mendel-Gymnasium lernten ungarische Austauschschüler das hiesige Schulsystem kennen. Eine Woche lang absolvierten die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Bild: hfz

"Wir wollten zeigen, dass es sich nicht nur in der Großstadt gut leben lässt", zog Studienrätin Barbara Ferstl ein Fazit eines Besuchs von ungarischen Schülern. Die Lehrerin glaubt, dass das gelungen ist.

Als die Gäste des Budapester Szent-Istvan-Gymnasiums bei ihren Partnern vom Gregor-Mendel-Gymnasium (GMG) am Bahnhof ankamen, hatten sie zwar eine lange Reise hinter sich, aber die Nervosität war deutlich geringer als ein paar Monate zuvor. Damals waren die deutschen Schüler in Budapest von ihren ungarischen Gastgebern empfangen worden. Man kannte sich nur von Bildern, einem Steckbrief oder einigen Chats im Internet. Jetzt war es anders.

Es waren 16 Jugendliche aus Budapest, die einen Schultag lang ihre Gastgeber am Gregor-Mendel-Gymnasium begleiteten: Nach einer Führung wurden die Besucher, die alle über sehr ordentliche Deutschkenntnisse verfügten, auf die neunten und zehnten Klassen verteilt und erfuhren dort, wie man in Bayern Deutsch, Englisch, Chemie, Mathematik oder Wirtschaft unterrichtet. Das Fazit eines ungarischen Gastes: "Das Gregor-Mendel-Gymnasium ist viel besser ausgestattet als unsere Schule. Und die Lehrer sind nicht so streng."

Nach einem Nachmittag mit einer Stadtführung und einem lustigen Bowlingabend, wurde am nächsten Vormittag der Landkreis erkundet. Für den Nachmittag hatten die verantwortlichen Lehrer, Studienrätin Barbara Ferstl und Studiendirektor Christian Feja, eine Foto-Rallye konzipiert: Mit Detailaufnahmen von Häusern oder Kunstwerken ausgestattet, wurden die Kleingruppen nochmals in die Stadt geschickt. Es dauert oft lange, bis sie die Originale gefunden hatten.

Der Höhepunkt war eine Fahrt nach München und zur Allianz-Arena. "Das war großartig", kommentierte ein ungarischer Schüler den Ausflug.

Am Tag vor der Abreise konnten die Schüler im Hochseilklettergarten in Hirschau ihre Fitness erproben. Zum Abschluss gab es noch einen Kick auf der Sommerrodelbahn.
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