Gott gibt Sinn, nicht das "große Fressen"

Die drei Pfarreien St. Martin, St. Georg und St. Michael feierten Fronleichnam wieder gemeinsam mit einer zentralen Eucharistie auf dem Marktplatz plus anschließender Prozession durch die Altstadt. Der Weg führte dabei nach einer Pause heuer erneut über die gewohnte Strecke von der Georgen- und Regierungsstraße über Schlossgraben und Neustift zum Malteserplatz. Dort gab es eine Andacht an einem Blumenaltar, bevor die Prozession mit Allerheiligstem, Geistlichen, Vertretern des öffentlichen Lebens und über 50

Was hat der Film "Das große Fressen" mit Fronleichnam zu tun? Er ist ein Beispiel für den Hunger und Durst nach Leben, für die Suche nach dem Sinn des eigenen Daseins. Diesen plakativen Vergleich zog Stadtpfarrer Franz Meiler am Donnerstag bei der zentralen Feier des katholischen Hochfests auf dem Marktplatz.

Dabei freute sich der Leiter der Pfarrei St. Martin, die wieder gemeinsam mit St. Georg und St. Michael für die Gestaltung von Eucharistie und anschließender Prozession in der Altstadt verantwortlich zeichnete, dass viele Gläubige nach Fronleichnam "dürsteten". Über 500 Menschen nahmen an der Feier teil, wobei Franz Meiler natürlich erläuterte, dass der Hunger nach Sinn im Leben nicht auf weltliche Genüsse beschränkt sein darf, sondern sich an Jesus Christus orientieren muss.

Er ist die Mitte der Kirche und des Glaubens, "das Brot, das vom Himmel kommt", beschrieb der Pfarrer das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, das an Fronleichnam begangen wird. Auch die Eucharistie zeige, "wir haben Sehnsucht nach Sinn im Leben". Nötiger als das tägliche Brot und gute Gaben seien aber Barmherzigkeit und die Liebe zu Gott, wofür laut Meiler auch Fronleichnam steht.
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