Grenze jetzt Vorteil

Gruppenbild vom Workshop mit den Energieexperten aus Bayern und der Tschechischen Republik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule. Bild: hfz

Energie kennt keine Grenzen. Kraft-Wärme-Kopplung vielleicht bald auch nicht mehr.

Grenzüberschreitende Forschungsprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung sind das mittelfristige Ziel, das bayerische und tschechische Hochschulen anstreben. Vor vier Jahren wurde ein Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an der OTH in Amberg gegründet. Und weil am Beginn einer guten Zusammenarbeit immer das Kennenlernen und Knüpfen von Kontakten steht, lud das KWK-Kompetenzzentrum Wissenschaftler und Entwickler aus der Tschechischen Republik und aus Bayern zu einem zweitägigen Workshop ein.

35 Kollegen tagen

35 Kollegen stellten ihre Arbeitsgebiete sowie laufende und geplante Forschungsprojekte vor. 13 Wissenschaftler kamen von den Universitäten in Pilsen, Prag, Brünn und Ostrava, acht von bayerischen Nachbar-Hochschulen. Laut Professor Andreas P. Weiß (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik), der die Idee zu dem Workshop hatte und ihn gemeinsam mit einem fünfköpfigen Team plante und organisierte, stand dabei das fachliche und persönliche Kennenlernen der Teilnehmer im Fokus. Neben dem Ziel, Partner für gemeinsame Forschungsaktivitäten zu finden, soll künftig der Austausch zwischen Dozenten sowie zwischen den Studierenden intensiviert werden.

"Die OTH Amberg-Weiden ist aufgrund ihrer grenznahen Lage dazu prädestiniert, als Brücke zwischen böhmischen und bayerischen Hochschulen zu wirken. Die Energiewende, an der die OTH seit Jahren aktiv mitarbeitet, ist nur gemeinsam mit den Nachbarn nachhaltig zu gestalten", sagte Andreas P. Weiß.
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