Gülden erklingt der Rosenkranz

Die Gebenbacher Stubenmusi bereicherte mit bodenständigen stimmungsvollen Instrumentalstücken den Güldenen Rosenkranz in der Bergkirche. Die Oberpfälzer Volksmusikfreunde hatten wieder dazu eingeladen und durften sich einmal mehr über ein voll besetztes Gotteshaus freuen. Bilder: ads

"Rosenkranzperlen sind wie Musikinstrumente, um das Leben Jesu und Mariens zum Klingen zu bringen." So beschrieb Bischöflich Geistlicher Rat Bernhard Huber den Güldenen Rosenkranz in der Bergkirche, der wieder viele Musikgruppen zu diesem Zweck vereinte.

(ads) Die Oberpfälzer Volksmusikfreunde hatten erneut zu dieser besinnlichen Andacht mit stimmungsvollen Instrumentalstücken und regionalen Weisen eingeladen. Und sie brauchten wie immer nicht lange bitten. Die Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg war bis auf den letzten Platz besetzt. Darüber freute sich niemand mehr als Organisator Hermann Frieser und Bernhard Huber, der mit seinen Gedanken zum Rosenkranzgebet ein geistliches Pendant zu Musik und Gesang setzte.

Zunächst war Flexibilität gefragt, denn das Bläserquartett des Musikzugs Hirschau hatte aufgrund von Erkrankungen absagen müssen. Hermann Frieser, der Gebenbacher Viergesang, die Stauber Moila und die Gebenbacher Stubenmusi sprangen in die Bresche und füllten spontan mit ihrem großen Repertoire die entstandenen Programmlücken. In der Andacht wurde Maria als Mutter des Lebens, als verklärte Rosenkranzkönigin und Zierde des Himmels und der Erde sowie als Mutter des Schmerzens alle Ehre auf die schönste Weise zuteil.

Zu Ehren der Muttergottes

Die Gebenbacher läuteten die Andacht stimmungsvoll ein. Die Instrumentalgruppe bot "Adora", den Hochzeitsmarsch und den vertonten Güldenen Rosenkranz. Leidenschaft lag in den Beiträgen des Viergesangs, der ebenfalls mit "Der Güldene Rosenkranz", "Es blühen drei Rosen" und "Reinste Jungfrau" die Andacht bereicherte.

Die Stauber Moila boten zu diesem sonoren Auftritt mit ihren hellen, erfrischenden Stimmen ein willkommenes Kontrastprogramm. "Da droben in dem Himmelsgarten", "Du meine Mutter" und "Glauben können wie du" waren die Lieder der jungen Sängerinnen, die von Rita Butz instrumental unterstützt wurden.

Bernhard Huber verglich den Rosenkranz mit einem geistlichen Konzert mit Maria als Vorsängerin, zu dem alle eingeladen sind. Seiner Meinung nach sollten die Menschen die Melodie dieses Gebets in ihr Leben aufnehmen.

Singen wie die Engel

"Beim Singen sind wir in bester Gesellschaft, denn die Engel sind mit Musikinstrumenten ausgestattet, die 24 Ältesten spielen auf Harfe, Geige und anderen Klangwerkzeugen. David sitzt an der Harfe, die Heilige Cäcilia entlockt der Orgel festliche Klänge", machte Huber deutlich.

Er ging ferner auf den freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranz ein. Zum Abschluss der Andacht stimmten die Zuhörer kräftig in das gemeinsame Lied "Segne du Maria" ein.
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