Gut im Rennen

Beamten und Verwaltungen eilt das Vorurteil voraus, nicht zu den Schnellsten zu gehören. Es gibt eine Art Gegenbeweis.

(zm) Den präsentierte am Mittwoch die Verwaltung dem Bauausschuss und er wurde durchweg positiv ausgenommen. Die Statistik über die Bearbeitungsdauer von Bauanträgen, scherzte der zuständige Referent im Rathaus, Markus Kühne, sei so gut, "dass wir sie nicht fälschen mussten".

Demnach gab es in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 283 Anträge insgesamt. 153 oder 54 Prozent davon seien binnen einer 30-Tages-Frist abgearbeitet worden. Als nächste Kategorie wurde die Zeitspanne von 60 Tagen herangezogen. 78 Anträge waren danach beschieden. Bis zu 90 Tagen dauerte die Bearbeitung von 32 Gesuchen, ledig 20 lagen über dieser Frist. Das sind nur sieben Prozent.

Kühne machte die maßgeblichen Ursachen für derart auffällige Verzögerungen weniger im eigenen Haus aus. Meist hätten in diesen Fällen wichtige Unterlagen gefehlt und es sei den Bauwerbern nicht gelungen, sie zeitnah vorzulegen. Angesichts dieser Zahlen sieht der Bauausschuss auf jeden Fall nicht seltene Pauschalvorwürfe, die Verwaltung arbeite zu langsam, aus dem Weg geräumt. Dafür gab es ausdrücklich Lob von allen Fraktionen.
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