Gute Berufsaussichten

Nach knapp neun Monaten Schulung am ISE-Sprach- und Berufsbildungszentrum Amberg durften die Männer und Frauen ihre Zeugnisse entgegennehmen. Dazu gratulierten auch Kursleiterin Andrea Gaßner (links) und Rainer Liermann vom Jobcenter (vorne rechts). Bild: Uschald

15 Männer und Frauen haben den Lehrgang zum Pflegehelfer oder zur Betreuungskraft für Demenzkranke bestanden. Das Zeugnis war wohl das schönste Weihnachtsgeschenk, das sie sich selbst machen konnten.

(usc) Hinter den Schülern liegen knapp neun Monate des Büffelns. Nach ihrer Qualifizierungsmaßnahme am ISE-Sprach-und Berufsbildungszentrum Amberg können sie sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen.

Der Lehrgang "Pflegequalifizierung für Arbeitsuchende" begann am 1. April und endete nun im Dezember. Der Kurs wurde mit Geld aus dem europäischen Sozialfonds gefördert. Die Co-Finanzierung übernahm das Jobcenter Amberg. Die Projektleitung lag bei Peter Blendowski, Diplom-Volkswirt und Geschäftsführer des Fortbildungsinstituts ISE.

Mit den nun erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten dürfen die Kursteilnehmer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. eine drei- oder einjährige Ausbildung zum Altenpfleger/Pflegefachhelfer (Altenpflege) an einer Berufsfachschule aufnehmen. In der ISE-Altenpflegeschule gibt es nach Angaben von Kursleiterin Andrea Gaßner drei Klassen, zwei davon dreijährig für angehende Altenpfleger und eine einjährig für Pflegefachhelfer in der Altenpflege

Von den Kursteilnehmern wechselten drei schon im September zur Fortbildung zum Altenpflegehelfer oder Altenpfleger an die ISE-Berufsfachschule. Einige Absolventen haben bereits einen Arbeitsvertrag oder eine feste Zusage für eine Stelle. Bei den meisten Teilnehmern werden Altenheime und Sozialeinrichtungen im Januar über eine Einstellung entscheiden.

Bei der Zeugnisverleihung betonten sowohl ISE-Geschäftsführer Peter Blendowski als auch Rainer Liermann, Teamleiter Arbeitsvermittlung am Jobcenter, dass die Absolventen angesichts des demografischen Wandels gute Berufsaussichten etwa in Pflegeheimen oder in der ambulanten Pflege hätten und wohl endlich ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren könnten.

Bei der Bewerbung um eine Stelle im Pflegehelferbereich oder als Betreuungskraft wurden und werden sie nach den Worten Blendowskis und Liermanns intensiv unterstützt. Beide boten denen, die noch am Suchen sind, im Nachgang weitere Hilfe an. Konkret könnten die Teilnehmer zu einem festen Termin ins ISE kommen und sich dort Rat holen, zum Beispiel bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen.

In den vergangenen 25 Jahren seines Bestehens wurden im ISE-Sprach- und Berufsbildungszentrum über 17 000 Teilnehmer in Kursen, Umschulungen, Betreuungs- und Vermittlungsmaßnahmen für den Beruf fitgemacht.
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