Haftbefehl für 18-Jährigen nach Messer-Attacke

Nach der Messerstecherei auf dem Amberger Bahnhofsvorplatz sitzt ein 18-jähriger Tatverdächtiger aus Regensburg in Untersuchungshaft. Der Mann soll am Mittwochabend sieben Mal auf sein Opfer, einen 35-Jährigen aus Mittelfranken, eingestochen haben. Der Verdächtige war nur eine Dreiviertelstunde nach der Tat in einer Gaststätte am Rande der Innenstadt festgenommen worden. Der Haftbefehl erging just an seinem 18. Geburtstag.

Die Polizei machte keine näheren Angaben zum Motiv. Aus dem Umfeld des Opfers hieß es jedoch, es handle sich um eine Beziehungstat. Die Männer hätten sich um eine Frau gestritten. Laut Augenzeugen seien mehrere Personen in die Auseinandersetzung verwickelt gewesen. Von vier Angreifern war die Rede. Im Laufe des Gerangels habe einer dann ein Messer gezückt und zugestochen. Die Bluttat am Kaiser-Ludwig-Ring sorgte für erhebliches Aufsehen. Im Internet kochten Gerüchte hoch. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Besonders interessieren sich die Ermittler für den möglichen Fluchtweg des Verdächtigen über den Stadtgraben und den Kreisverkehr am Nabburger Tor in die Schlachthausstraße. Hinweise unter Telefon 0 96 21/89 00.
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