Hart an der Belastungsgrenze

Ehrung langjähriger Mitglieder und Übergabe von BRK-Ehrennadeln (von links): Bereitschaftsleister Wolfgang Potsch, Michael Baumer, Elisabeth Habrich, Christian Miodecki, Josef Preissl, Marga Schlosser, Erwin Neger, Armin Troglauer, Mathias Schwarz, Brigitte Troglauer und Bürgermeister Martin Preuß. Bild: gf

Mit über 29 000 Dienststunden kommt die BRK-Bereitschaft Amberg an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Selbst wenn zum Vorjahr die Mitgliederzahl von 140 auf 158 anstieg, ist grundsätzlich in allen Bereichen ein Mehr von fast 30 Prozent feststellbar, betonte Bereitschaftsleiter Wolfgang Potsch.

Bei der Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft Amberg im BRK-Haus zeigte sich Bürgermeister Martin Preuß von den ehrenamtlich geleisteten Dienststunden und den Berichten mehr als beeindruckt. Er überreichte ein "Flachpräsent" der Stadt Amberg, das bei Weitem die Arbeit der BRK-Bereitschaft nicht abgelten könne.

Hoch angesehen

Hoch angesehen und geschätzt sei das BRK in der Bevölkerung, betonte Martin Preuß und er hoffe nur, dass alle BRK-Helfer immer unfallfrei und wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkehren können. Kreisbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein meinte, die Arbeit der Bereitschaft Amberg verdiene höchstes Lob und er werde sie selbstverständlich bei seinen finanziellen Möglichkeiten unterstützen.

186 Mitglieder zähle die Bereitschaft Amberg derzeit, betonte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Beate Kraus, 77 Frauen und 109 Männer, 158 aktive ehrenamtliche Helfer, 28 passive. Positiv anzumerken sei, dass im Vergleich zum Vorjahr 18 neue BRK-Helfer hinzu gekommen seien.

Zum G7-Gipfel

Zur Aus- und Fortbildung meinte Beate Kraus, dass 15 Teilnehmer die Sanitätsausbildung abgeschlossen haben, neun den Fachlehrgang Rettungsdienst. Weitere 17 BRK-Mitglieder würden derzeit den 160-stündigen Fahrlehrgang Rettungsdienst absolvieren und Ende März die Prüfung ablegen. Das Jahr 2015 werde sicher nicht ruhiger, denn für den G7-Gipfel müssten die BRK-Bereitschaften Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Auerbach Einsatzeinheiten bereitstellen. Die Einführung des Digitalfunks werde die Bereitschaft des Roten Kreuzes belasten, außerdem müsse neue Einsatzkleidung beschafft werden, die pro Helfer mit knapp über 200 Euro zu Buche schlage.
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