Haushalt 2015: So soll er aussehen
Ein paar Zahlen

Natürlich ist der Haushalt 2015, den der Hauptausschuss am Donnerstag dem Stadtrat einstimmig empfohlen hat, "nur" ein Ansatz. Einige der eingestellten Zahlen müssen zwangsläufig geschätzt werden. So liegen beispielsweise über die zu erwartenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer, den Anteil an der Einkommensteuer oder die Schlüsselzuweisungen keine belastbaren Angaben vor. Entsprechend vorsichtig sind die Schätzungen, welche die Kämmerei hier traditionell zum Ansatz bringt.

Der Verwaltungshaushalt, aus dem die laufenden Ausgaben der Stadt wie Soziales oder Personalkosten bestritten werden, liegt voraussichtlich bei 107 055 434 Euro. Der Vermögenshaushalt - das ist die Kasse für die Investitionen wie beispielsweise 2015 den Schießlstadel - hat eine Größenordnung von 27 161 000 Euro. Der Haushalt ist natürlich ausgeglichen, Schulden müssen dafür nicht aufgenommen werden. Im Gegenteil: Ende 2015 sollen die Verbindlichkeiten der Stadt Amberg auf knapp 35 Millionen Euro gesunken sein.

Deckung kein Problem

Rund eine Million Euro an Sonderwünschen nahmen die Stadträte am Donnerstag in den Etat auf. Die Deckung erfolgt unter anderem über den Verzicht auf die Sanierung der Brücke über die Leopoldstraße, die in einigen Jahren neu gebaut werden soll (minus 460 000 Euro). Und die Reduzierung der Schuldenrückzahlung auf zwei Millionen Euro (minus 410 000 Euro). Der Rest des Geldes stammt vom Radweg nach Köfering, der in diesem Jahr nicht gebaut worden ist (minus 112 000 Euro).
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