Herding Filtertechnik mit dem Wirtschaftspreis der Mittelstandsunion ausgezeichnet - ...
Vom kleinen Ingenieurbüro zum Weltmarkt

"Mit einem glasklaren Ja und nicht mit einem Hauch an Zweifel hat sich die Jury in diesem Jahr für die Firma Herding Filtertechnik ausgesprochen", erläuterte der Vorstand der Volksbank-Raiffeisenbank, Dieter Paintner, am Donnerstagabend im ACC dem Publikum. Sein Institut hatte dorthin bereits zum 17. Mal zur Verleihung des Wirtschaftspreises der CSU-Mittelstandsunion eingeladen. Deren Vorsitzender Michael Bader legte dar, welche Gründe die Juroren bewogen hatten, heuer Herding auf den Schild zu heben. Er zeichnete hier zunächst die kontinuierliche Entwicklung von einem kleinen Ingenieurbüro seit 1977 hin zu einem Mittelstandsunternehmen mit heute 250 Beschäftigten alleine in der Amberger Zentrale auf.

Herding habe stets unternehmerischen Mut bewiesen. So würden nächste Woche neue Produktions- und Lagerhallen in Betrieb gehen, für die 2,6 Millionen Euro investiert wurden. Und der nächste Bauabschnitt sei bereits in Planung. Auch die internationale Ausrichtung der Firma habe die Jury beeindruckt, ebenso wie die soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Kurzum: "Herding ist ein klassischer Vertreter des Mittelstandes. Das sind die Menschen, die etwas anpacken und schaffen", schloss Bader.

In der Laudatio blickte Oberbürgermeister Michael Cerny auf das Jahr 1980 zurück, als Walter Herding sich aus der Branche mit der Anmeldung des Patents für Sinterlamellenfilter abhob: "Damit war der Durchbruch weltweit geschafft." Unterdessen habe, nach Firmengründer Walter Herding, mit dessen Sohn Dr. Urs Herding die nächste Generation das Zepter übernommen: "Er trat 1997 in die Firma ein, damit bleibt sie in der Familie", formulierte Cerny. Vater und Sohn bezeichnete er als "Überzeugungstäter, was den Standort Amberg betrifft". Qualität, so der OB, stehe bei der Firma an vorderster Stelle. Arbeiten nach dem Null-Fehler-Prinzip und stets die Kunden und deren Wünsche in den Mittelpunkt des Produktionsprozesses zu stellen, das seien deren Erfolgsgaranten. Am Ende händigte Cerny mit Michael Bader den Wirtschaftspreis 2015 an Walter und Dr. Urs Herding aus.

Beide bedankten sich, ehe der Senior und Geschäftsführende Hauptgesellschafter verdeutlichte, dass die Auszeichnung nicht den Besitzern und dem Boss gebühre, sondern der gesamten Mannschaft: "Das Team steht im Vordergrund und ebenso die Offenheit." Auch sein Sohn Urs schrieb den Erfolg des Unternehmens den weltweit 350 Beschäftigten zu. Neben der anstehenden Eröffnung der neuen Hallen führte er die nächsten Vorhaben an: Bis 2017 sollen auf dem Firmengelände eine neue Bleibe für die Verwaltung sowie ein Kantine entstehen. (Angemerkt)
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