Heute Telefonaktion: "Wenn die Gesundheit im Beruf zum Problem wird"
Einen Job finden oder ihn behalten

Nach Jahrzehnten im Berufsleben zeigen sich erste Abnutzungserscheinungen und gesundheitsbedingte Ausfallzeiten? Die Belastung durch Arbeitsaufkommen und Verantwortung rauben den Schlaf oder schlagen Ihnen auf den Magen? Es ist nie zu früh, dem entgegen zu wirken. Tipps gibt die Telefonaktion des Medienhauses Der neue Tag / Amberger Zeitung heute Abend von 17 bis 19 Uhr.

Wie Statistiken belegen, nehmen gesundheitliche Auswirkungen des beruflichen Alltags stetig zu. Neben körperlichen Beschwerden sind auch psychische Belastungen immer wieder Grund für Ausfälle im Berufsleben und können sogar im schlimmsten Fall zur Auflösung eines Arbeitsvertrages führen. Das Schlagwort Burnout ist in aller Munde. Aber soweit muss es nicht kommen - bei rechtzeitigem Eingreifen und passgenauer Unterstützung kann der Negativspirale erfolgreich entgegen gewirkt werden.

Bereits zum sechsten mal jährt sich die Telefonsprechstunde des Integrationsfachdienstes Oberpfalz (ifd) und des Sozialpsychiatrischen Zentrums der Diakonie Amberg (SPZ) in Zusammenarbeit mit den Medienhaus Der neue Tag / Amberger Zeitung. Die Erfolgsveranstaltung ermöglicht einen anonymen Austausch über die Fragen und Probleme im Bezug auf gesundheitliche Einschränkungen und deren Auswirkungen auf das Berufsleben. Zwei Fachleute beantworten am Mittwoch, 26. November, zwischen 17 und 19 Uhr Fragen von Betroffenen oder ihren Angehörigen zu erkrankungsbedingten Problemen am Arbeitsplatz.

Unter Telefon (09621) 306-201 erreichen Sie Dipl. Soz. Päd. (FH) Katharina Mainkavom Sozialpsychiatrischen Zentrum Amberg, die sich seit 15 Jahren für die Belange von Arbeitnehmern und -gebern einsetzt und diese dabei unterstützt, eine passgenaue Lösung zu finden und so ein eventuelles Scheitern des Arbeitsverhältnisses aufgrund von Erkrankung und Behinderung abzuwenden. Durch die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen wie Integrationsamt (ZBFS), Agentur für Arbeit und den Rehabilitationsträgern können so gemeinsam mit dem Arbeitgeber individuelle und langfristige Lösungen erarbeitet werden.

Unter (09621) 306-212 berät Sie Dipl.SozPäd. (FH) Martin Golinskizu allen Fragen bezüglich der Arbeitsplatzsuche. Egal ob Schüler der Lebenshilfe, Sonderschule oder des Gymnasiums - in Sachen Berufseinstieg mit einer Behinderung erhalten sie hier eine Orientierung über die Möglichkeiten in der Region Amberg-Sulzbach.

Darüber hinaus können Menschen mit Einschränkungen, die bereits erwerbstätig waren, über die umfassenden Unterstützungsmöglichkeiten bei der Arbeitssuche informiert werden.

Langjährige Kooperationspartner wie die Agentur für Arbeit, das JobCenter AM/AS und die Deutsche Rentenversicherung weisen den Integrationsmitarbeitern laufend Klienten zu. Verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeit können dort dann die Vermittlungschancen maximieren.

Wer eine persönliche Beratung bevorzugt, kann im Laufe der Telefonsprechstunde ein Treffen vereinbaren. Jederzeit können Interessierte auch unter Telefon (09621) 3 72 40 das Sekretariat des Sozialpsychiatrischen Zentrums Amberg bezüglich eines Beratungstermins erreichen.
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