HG Amberg bei Schlusslicht SV Buckenhofen
Das Druck-Duell

Letzter Auftritt für die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg: Sie reisen am Sonntag, 14. Dezember, zum SV Buckenhofen und beenden mit dieser Begegnung nicht nur das Handball-Jahr, sondern auch die Hinrunde. Für deren Bewertung wird das Ergebnis ausschlaggebend sein: Gelingt ein Sieg beim Schlusslicht, ist alles im tannengrünen Bereich. Bei einer Niederlage brennt der Baum, denn dann müssten die Amberger unter Umständen auf einem Abstiegsplatz überwintern.

Für HG-Trainer Roland Schmid ist ein Erfolg in dieser Vier-Punkte-Begegnung "absolute Pflicht, denn wir gehen erstmalig in dieser Saison als Favorit in ein Spiel". Die Amberger traten bislang bei fast allen direkten Konkurrenten auswärts an, während sie die Spitzenteams in eigener Halle empfingen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in der Rückrunde alle Tabellennachbarn nach Amberg reisen müssen, gleichwohl aber auch, dass auswärts die Chancen auf etwas Zählbares nicht gerade sehr hoch sein dürften.

Umso wichtiger sind die Punkte gegen den Aufsteiger, der seine vier Zähler mit Siegen über Altdorf und Hemau/Beratzhausen zu Hause holte. Um nicht abgeschlagen in die kurze Weihnachtspause zu gehen, müssen auch die "Buckis" unbedingt gewinnen und stehen ebenfalls gehörig unter Druck. Das Team von Trainer Siegbert Bauer wird alles daran setzen, dass die Punkte in Oberfranken bleiben. Die Amberger müssen sich schnell von der 26:37-Heimniederlage gegen Herzogenaurach erholen, bei der sie absolut chancenlos waren. Trainer Schmid ist aber zuversichtlich, dass dies gelingt: "Das Team ist intakt, die Moral stimmt und somit werden wir mit erhobenem Haupt in den Forchheimer Stadtteil fahren."

Um erfolgreich zu sein, müsse die Mannschaft versuchen, das unorthodoxe Angriffsspiel der "Buckis" mit guter Abwehrarbeit zu unterbinden. "Dazu müssen die Jungs bereit sein, über 60 Minuten Laufarbeit zu verrichten." Einfache Kontertore aus Ballgewinnen sind gerade auswärts sehr nützlich, denn gegen die hoch aufgeschossenen Hausherren ist der Positionsangriff stark gefordert. "Wir müssen es trotzdem schaffen, die 6:0-Formation mit gefährlichen Rückraumwürfen aus der Reserve zu locken, um auch Lücken am Kreis zu schaffen", fordert der Übungsleiter. Verzichten muss er dabei auf die verletzten Rückraumspieler Jonas Rohrbach und Max Schobert, dafür steht Jörg Schloder wieder mit im Kader. Trotz der weiten Fahrtstrecke hoffen die Amberger bei dieser richtungweisenden Partie auf die Unterstützung der HG-Schlachtenbummler. Anwurf ist um 16 Uhr in der Realschule in der Pestalozzistraße.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Beyer. Feld: Feld: Hirsch, Wagner, Strasser, Gschrei, Andersch, Streber, Lulla, Sammet, Kührlings, Turner, Schloder.
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