HG Amberg beim ESV Regensburg - Ringeisen Abwehrchef
Gute Erinnerungen

Mein Team wird weder den eigenen Sieg noch die Niederlage des ESV überbewerten.
Den Bezirksoberliga-Handballern der HG Amberg gelang mit dem 25:21-Heimsieg über den OG Erlangen ein Start nach Maß in die neue Saison. Am Samstag, 4. Oktober, um 14.30 Uhr möchten sie beim ESV 1927 Regensburg nachlegen.

Die Gastgeber unterlagen hingegen mit 13:21 beim Aufsteiger HSG Nabburg/Schwarzenfeld und der neue Trainer Dieter Müller resümierte, dass seine Truppe mit einer Leistung wie dieser in der Bezirksoberliga "keinen einzigen Punkt" holen würde. Von dem deutlichen Ergebnis der Auftaktpleite dürfen sich die Amberger nicht beeinflussen oder blenden lassen. Trainer Roland Schmid mahnt: "Gegen den ESV ist es immer schwer zu spielen und in dessen Halle erst recht." Regensburg stelle keine technisch hochklassige Mannschaft, "aber sie kämpft und spielt sehr körperbetont".

Angesichts der enttäuschenden Vorstellung in Schwarzenfeld dürften die "Eisenbahner" vor eigenem Publikum auch doppelt motiviert sein, diese Scharte wieder auszuwetzen. Deshalb müssen die jungen Amberger, geführt von den Routiniers, mit der gleichen Konzentration und Konsequenz ins Spiel gehen wie gegen die Topmannschaft aus Erlangen. "Es wird wichtig sein, dem ESV Paroli zu bieten und das Tempo hochzuhalten. Mein Team wird weder den eigenen Sieg noch die Niederlage des ESV überbewerten", gibt Schmid die Marschrichtung vor. "Wir wissen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, um stabile Leistungen abzuliefern. Deshalb ist der Faktor Motivation ein sehr wichtiger."

Dabei könnte der Blick auf die abgelaufene Spielzeit helfen: Der HG-Übungsleiter und sein Team haben nämlich sehr gute Erinnerungen an den letzten Auftritt in der ESV-Halle: Die Partie war damals das zweite Spiel unter der Ägide von Schmid und der hauchdünne Ein-Tor-Sieg sicherte den vorzeitigen Klassenerhalt. Das erneute Aufeinandertreffen könnte ähnlich spannend werden und für die Amberger wird es auch auf einen guten Start ankommen, denn dann könnte die Verunsicherung der Vorwoche bei den Gastgebern wieder aufkommen.

Wichtig wird es sein, die Rückraumschützen des ESV unter Kontrolle zu bringen, denn das war in der Vorwoche auch das Erfolgsrezept der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Zusätzlich müssen die eigenen Chancen hochprozentig verwandelt werden, damit die konterstarken Regensburger Außen Stephan Spreitzer und Martin Kuttenberger nicht zu einfachen Toren kommen.

HG-Trainer Roland Schmid kann nicht komplett auf sein siegreiches Team aus der Vorwoche zurückgreifen, denn die Nasenverletzung von Tobias Streber verhindert einen Einsatz. Den Platz des Abwehrchefs übernimmt Moritz Ringeisen.

HG Amberg: Beyer, Feldbauer; Hirsch, Sammet, Ringeisen, Lulla, Wagner, Strasser, Gschrei, Andersch, Schobert, Turner, Kührlings, Pömsl.
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