HG Amberg erwartet angeschlagenen TSV Neutraubling
Mit Potenzial und Trotzreaktion

Nach einem spielfreien Wochenende hat die HG Amberg am Samstag, 8. November, in der Handball-Bezirksoberliga den TSV Neutraubling zu Gast. Während die Vilsstädter am vergangenen Wochenende das ein oder andere Wehwehchen auskurieren konnten, bekamen die Neutraublinger beim bislang noch sieglosen Schlusslicht OG Erlangen mit 17:26 ordentlich eins übergebraten. Damit stehen die Mannen aus der Nachbarstadt Regensburgs mit 6:4 Punkten auf Rang fünf nur je einen Punkt und Platz besser notiert als die Amberger.

Sicherlich zu wenig für die ambitionierten Neutraublinger, die neben der TS Herzogenaurach - ebenfalls bislang nur 6:4 Punkte - zu den großen Aufstiegsfavoriten zählten. Weitere Ausrutscher wird der TSV also tunlichst vermeiden wollen, damit das Saisonziel nicht früh aus den Augen gerät.

Die Amberger und Trainer Roland Schmid sind also gewarnt: "Wenn man das Potenzial der Neutraublinger und den Ehrgeiz von Trainer Kay-Uwe Pekrul kennt, dann weiß man, dass mit einer Trotzreaktion zu rechnen sein wird. Ich werde das Ergebnis in Erlangen nicht überbewerten, da es mit Sicherheit nicht den Leistungsstand der Neutraublinger widerspiegelt und das junge Team dort Opfer der großen Erfahrung der Olympioniken wurde", sagt Schmid.

Ziel müsse es sein, die extrem torgefährlichen Rückraumschützen Marcel Elgeti und Marvin Hoppe in den Griff zu bekommen und die ständigen Kreisanspiele zu unterbinden. "Mit einer Abwehrleistung wie in den bisherigen Heimspielen sollte das gelingen" prognostiziert der Trainer. Im Kader schreitet die Verjüngung weiter voran: Diesmal wird der 18-jährige A-Jugendliche Benedikt Krieg den aus privaten Gründen verhinderten Stefan Beyer im Tor ersetzen und ein Gespann mit dem zuletzt überragenden Martin Feldbauer bilden. Stabilität in der Deckung sollte auch der Offensive zu mehr Sicherheit verhelfen. Dort sieht der Übungsleiter sein Team zwar auf dem Wege der Besserung. Trotzdem habe man im Angriff noch nicht die Stabilität und Kontinuität erreicht, die sich der Trainer wünscht. Gerade deswegen brauche das Team wieder eine volle Halle und die Unterstützung der Amberger Fans. Dann stehen laut Schmid die Chancen auf einen weiteren Heimsieg "sehr gut". Anwurf ist um 19.30 Uhr.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Krieg Feld: Hirsch, Wagner, Strasser, Gschrei, Andersch, Streber, Ringeisen, Lulla, Kührlings, Pömsl, Rohrbach, Sammet, Schobert.
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