HG Amberg muss in der "Tangrintelhölle" punkten
Heißes Pflaster

Zur ungewöhnlichen Anwurfzeit am Sonntag um 18 Uhr gastieren die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg in der Tangrintelhalle bei der HG Hemau/Beratzhausen. Zu dieser späten Stunde sind der Sonntagsbraten und die unglückliche 29:30-Heimiederlage gegen die HSG Erlangen/Niederlindach vom vergangenen Wochenende hoffentlich verdaut, denn die Amberger benötigen Punkte.

Die Hausherren liegen als Tabellenzehnter nur drei Zähler hinter den Ambergern und könnten mit einem Erfolg nicht nur aufschließen, sondern die Gäste auch bedrohlich nahe an die Abstiegszone ziehen.

HG-Express ausbremsen

Genau das will die Mannschaft von Trainer Roland Schmid am Sonntag, 30. November, natürlich vermeiden und hat in dieser Vier-Punkte-Partie die Chance, sich im Tabellenmittelfeld festzusetzen und die Hoffnungen des selbsternannten HG-Expresses auf den Klassenerhalt auszubremsen. Um die Weichen aber auf Sieg stellen zu können, müssen die Amberger über 60 Minuten eine konzentrierte Leistung abliefern. "Hemau/Beratzhausen ist ein unbequemer Gegner, der niedergekämpft werden muss", weiß Schmid.

Der Amberger Übungsleiter spielt damit auch auf das überraschende 21:21-Unentschieden der Gastgeber am vergangenen Wochenende an, bei dem die von Thomas Kollmer und Markus Meier trainierte Mannschaft beim favorisierten Tabellenvierten HSG Nabburg/Schwarzenfeld einen Zähler holte - und das ohne ihren Toptorschützen David Hillert. Zudem ist der Tabellenstand verzerrt, denn Hemau/Beratzhausen trat in den bisherigen sieben Partien fünfmal in der Fremde an. Neben Bonuspunkten wie gegen Nabburg/Schwarzenfeld muss der Aufsteiger die Zähler zum Klassenerhalt in eigener Halle holen und die "Tangrintelhölle" ist auch ein heißes Pflaster.

Um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben, müssen die Gäste bei einem Aufsteiger, bei dem der Ex-Amberger "Paule" Böduel spielt, gewinnen. "Wir wollen uns die Zähler aus dem Erlangen-Spiel zurückholen und unser Punktekonto wieder ausgleichen", fordert Schmid. "Wenn wir an die Leistung der zweiten Hälfte des letzten Spiels anknüpfen können, bin ich zuversichtlich, dass wir das auch schaffen."

Krieg im Tor

Verzichten muss der Coach dabei auf Torhüter Stefan Beyer, der aus privaten Gründen fehlt. Für ihn rückt der A-Jugendliche Jojo Krieg nach und bildet mit Martin Feldbauer das Gespann zwischen den Pfosten. Da einige Spieler angeschlagen sind, wird das Abschlusstraining die Aufstellung ergeben. "Egal wie der Kader aussehen wird, das Ziel heißt ,Auswärtssieg'", so Schmid.

HG Amberg:Tor: Feldbauer, Krieg. Feld: Hirsch, Wagner (?), Strasser, Gschrei, Andersch, Streber, Ringeisen, Sammet, Turner, Rohrbach (?), Kührlings, Schobert.
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