HG Amberg startet mit Teil eins des Drei-Jahres-Plans - Auftakt gegen OG Erlangen
Aus der Not eine Jugend

Keine Neuverpflichtungen, aber auch keine Abgänge. Roland Schmid, der Trainer der HG Amberg, plant langfristig und baut einige Spieler aus der zweiten Mannschaft und der Jugend in das Bezirksoberliga-Team ein. Bild: Ziegler
Nach einer schier endlosen Sommerpause beginnt für den Handball-Bezirksoberligisten HG Amberg am Samstag, 27. September, um 19.30 Uhr in der GMG-Dreifachhalle die neue Saison. Zum Auftakt gibt es gleich das ewig junge Duell mit dem OG Erlangen.

Nach dem knapp vermiedenen Abstieg aus der höchsten Spielklasse Ostbayerns war man im Amberger Lager erst einmal erleichtert und startete die Planung für die neue Saison. Zu diesem Zeitpunkt war eine Verstärkung durch externe "Wunschspieler" nicht mehr möglich. Trainer Roland Schmid, der vier Spieltage vor Ablauf der Saison den Posten von Roman Will übernahm und den Klassenerhalt schaffte, machte aus der Not eine Tugend - respektive Jugend.

Der Übungsleiter entschied sich, mit einem Drei-Jahres-Plan in die neue Saison zu starten. "In diesem Jahr möchten wir in der Bezirksoberliga mit etablierten Spielern und jungen Eigengewächsen einen gesicherten Mittelfeldplatz erkämpfen, um dann auf diesem Fundament die weitere Arbeit für die nächsten Jahre aufzubauen", konkretisiert Schmid sein Vorhaben. Den HG-Verantwortlichen gelang es, die Stützen der Mannschaft um Spielführer Tobias Hirsch für eine weitere Saison an die HG Amberg zu binden.

Den Weggang von Patrick Klee zum Bayernligisten HC Sulzbach und die verletzungsbedingt ungewisse Handballzukunft von Sebastian Braun versuchen die Amberger mit jungen Nachrückern zu kompensieren. Die talentierten Nachwuchsspieler Sean Turner, Markus Sammet und Philipp Lulla aus dem Team der Herren II wurden in die Mannschaft eingebunden. Ebenso wird man auf die bei den Herren spielberechtigten A-Jugend-Akteure der JSG Amberg/Sulzbach, Lucas Kührlings, Jonas Rohrbach und Benedikt Krieg, zurückgreifen. Maximilian und Bastian Schaller erhalten ab 2015 ebenfalls das Doppelspielrecht. Um dem Team die Philosophie des Trainers näher zu bringen, wurde heuer schon im Mai mit der ersten Phase des Trainings begonnen. Die Phasen zwei und drei waren dann die eigentliche Vorbereitung und hier zeigte sich, dass alle Spieler das Training annahmen und mit vollem Einsatz dabei waren.

Schmid ist daher optimistisch, das Duell mit den ewig jungen Olympioniken aus Erlangen für sich entscheiden zu können. An das Kräftemessen hat der 50-Jährige gute Erinnerungen, glückte doch bei seinem Einstand gegen den OG gleich der überlebenswichtige Sieg.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Beyer, Krieg. Feld: Hirsch, Wagner, Strasser, Gschrei, Andersch, Streber, Ringeisen, Sammet, Turner, Pömsl, Kührlings, Lulla, Schobert, Schloder, Rohrbach, Donhauser, Stock, Cardis.
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