HG Amberg will beim HC Forchheim Punkte gegen den Abstieg sammeln - Lage extrem bedrohlich
Das Unmögliche möglich machen

Die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg wollen beim HC Forchheim ihre sportliche Talfahrt stoppen. Nach sechs Niederlagen in Folge sind die Amberger Vorletzter, punktgleich mit dem Schlusslicht aus Buckenhofen. Die vergangenen Wochen waren ein Desaster für die HG, die sechs Niederlagen in Folge einstecken mussten.

So eine Durststrecke haben die Amberger in 13 Jahren Oberliga-Zugehörigkeit noch nicht einmal ansatzweise erlebt: Wenn eine weitere Saison in der höchsten Spielklasse Ostbayerns dazukommen soll, dann müssen schleunigst Zähler her. Die Mitkonkurrenten haben in letzter Zeit nämlich kräftig gepunktet und die Ausgangslage der "Unabsteigbaren" weiter verschlechtert. Angesichts der Ausgangslage scheinen die Trauben am Samstag, 7. Februar, auch in Forchheim zu hoch zu hängen, auch wenn die Vilsstädter das Hinspiel gegen den Tabellenvierten mit 26:23 gewannen.

Angesichts der zuletzt an den Tag gelegten Vorstellungen scheint das eine Begegnung aus einer anderen Zeit oder Welt zu sein, doch die Partie ist nicht einmal vier Monate her.

Am Kader hat sich seitdem nicht großartig was verändert, deswegen sollten sich die Spieler in Erinnerung rufen, was sie damals anders und damit viel besser gemacht hatten. Die Partie in Oberfranken ist kein Heimspiel und kein Derby, die Amberger sind krasser Außenseiter - die Fronten sind also geklärt und HG-Trainer Roland Schmid hofft, dass sein Team "das Unmögliche möglich machen kann". Die Lage sei schlecht, "aber auch nicht hoffnungslos". Es gibt ja durchaus noch genügend Punkte zu verteilen und um diese Chance müssen die Spieler kämpfen:

Den Premieren-Abstieg in die Bezirksliga will schließlich keiner in der sportlichen Vita stehen haben. Um gegen die flinken Forchheimer bestehen zu können, müssen in der offensive die Ballverluste reduziert und eine bessere Wurfauswahl als in der Vorwoche bei der Derby-Niederlage gegen Nabburg/Schwarzenfeld getroffen werden. Das erleichtert dann auch der Defensive die Arbeit und war der Grundstein für den Erfolg im Hinspiel.

Verzichten muss Schmid dabei auf Bastian Schaller, hinter Linkshänder Daniel Gschrei steht noch ein Fragezeichen. Dafür werden die in den vergangenen Wochen durch Krankheit verhinderten Markus Sammet und Philipp Lulla wieder dabei sein, Moritz Ringeisen kehrt wahrscheinlich ebenfalls in den Kader zurück. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Beyer; Feld: Hirsch, Wagner, Strasser, Gschrei?, Andersch, Streber, Kührlings, Rohrbach, Sammet, Lulla, Turner, Ringeisen.
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