HG-Damen verlieren gegen Winkelhaid II mit 22:29
Tore aus der zweiten Welle

Die Handballerinnen der HG Amberg unterlagen am Samstag in der Bezirksoberliga dem TSV Winkelhaid II mit 22:29 (11:15). Gegen einen hervorragend aufgestellten Tabellenführer zeigten die personell stark angeschlagenen Gastgeberinnen eine famose kämpferische Leistung.

Eingespielte Gäste

Die HG musste sich aber jeden Treffer hart erarbeiten, während die Mittelfränkinnen auch zu einfachen Toren aus dem Rückraum oder aus der zweiten Welle kamen. Die eingespielten Gäste leisteten sich kaum Ballverluste, während die Ambergerinnen insgesamt zu viele Ballverluste produzierten.

Nichts aus der Distanz

Weiteres Problem der HG: Das Team von Trainer Martin Feldbauer konnte mangels Schützin keinen Treffer aus der Distanz erzielen und rieb sich in Zweikämpfen auf. So erklärt sich der 11:15-Pausenrückstand, der aber immerhin noch einen kleinen Funken Hoffnung übrig ließ. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen eine ganz starke Phase und holten Tor um Tor auf. In der 45. Minute gelang der HG sogar der Ausgleichstreffer zum 18:18.

Dann musste Feldbauer kräftebedingt aber doppelt wechseln und Winkelhaid zog im Stile einer Spitzenmannschaft, die über zahlreiche Wechseloptionen auf hohem Niveau verfügt, wieder davon.

"Zu hoch"

In der Schlussphase wurde das Ergebnis dann deutlich, obwohl Amberg lange Zeit sehr gut mitgehalten hatte. Der 22:29-Endstand sei laut Feldbauer "um fünf Tore" zu hoch ausgefallen, der Sieg des Favoriten ginge aber in Ordnung. Der HG-Coach attestierte seinem Team eine tolle Einstellung.

Aus einer geschlossenen Mannschaft hob er Liliane Borowski heraus, die ohne gemeinsames Training eine "überragende Partie" auf der schwierigen Spielmacherposition abgeliefert hätte und dazu auch fünf Tore erzielte.

HG Amberg: Tor: Hagerer, Schobert; Tore: Borowski, Engelbrecht (je 5), Deml (5/2), Frisch (4), Karl, Lösch (je 1), Behringer (1/1).
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