Hilfe beginnt vor der Geburt

Die Antriebsmotoren aus Stadt und Landkreis trafen sich mit Bürgermeisterin Brigitte Netta (Zweite von links) und stellvertretendem Landrat Franz Birkl (dahinter). Zudem auf dem Bild (von links): Heike Kilian, Katharina Pickel, Nina Halbeck, Juliane Unshelm, Carola Hummel, Michaela Tauschek (Jugendamtsleiterin Stadt), Jürgen Stauber (stellvertretender Jugendamtsleiter Stadt) und Thomas Schieder (Jugendamtsleiter Landkreis). Bild: hfz
Es ist ein lebendiges und starkes Netzwerk für Schwangere, Kinder und Familien. Das Forum Frühe Hilfen traf sich zum zehnten Mal, blickte zurück und entwickelte sich weiter. Das Ergebnis: So sieht effektiver Kinderschutz aus.

Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) der Stadt und die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen des Landkreises haben mit dem gemeinsamen Forum ein inzwischen fest etabliertes Netzwerk-Treffen von Spezialisten geschaffen - vorwiegend aus dem Bereich der Kinder-, Jugend- und Gesundheitshilfe.

Bei der zehnten Zusammenkunft im Rathaus schauten die Beteiligten nicht nur auf die vergangenen Jahre. Sie nahmen in Workshops die Zusammenarbeit mit werdenden Eltern sowie Eltern von Säuglingen und Kleinkindern in den Blick. Daraus ist ein Netzwerk für Schwangere, Kinder und Familien in der Region entstanden. "Die KoKi war der Startschuss für diese gelungene Kooperation und ist nach wie vor der Antriebsmotor", lobte Bürgermeisterin Brigitte Netta das Forum.

Stellvertretender Landrat Franz Birkl nahm die Dankesworte auf und unterstrich, dass die Netzwerke weiter gefördert werden müssen. Er lobte neben der Arbeit der Jugendämter die Einbindung und das Engagement vieler Ehrenamtlicher. Gemeinsam ein starkes Netz für Schwangere, Eltern und Kinder aufzubauen, sei das Grundanliegen. Dieses verfolgen die Fachstellen durch eine präventive Begleitung von Schwangeren und Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren in der Stadt und von 0 bis 6 Jahren im Landkreis. Für Eltern seien sie kompetenter Ansprechpartner, als solche informierten sie über Angebote für Schwangere und Familien, begleiteten diese zeitweise und vermittelten sie bei Bedarf an geeignete Fachstellen - etwa bei Schlafschwierigkeiten der Kinder an die Schreibabyambulanz.

Welche Angebote gibt es in unserer Region für Schwangere, Eltern und Kinder? Reichen sie aus, um den verschiedensten Fragen und Sorgen von Eltern gerecht zu werden? Was läuft gut, was fehlt? Diese Fragen werden im Austausch diskutiert und als Grundlage für die Weiterentwicklung der Angebote und Hilfen herangezogen. Dabei haben die Fachkräfte stets das Ziel im Auge, im Gespräch mit den Eltern die passgenaue Unterstützung zu finden und anzubieten.
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