Hilfe für Nepal: Soroptimistinnen und Marion Mack organisieren Benefiz-Ausstellung
Gläserne Kunst für Kathmandu

Glaskunst für Nepal: Künstlerin Marion Mack (links) und Soroptimist-Vorsitzende Andrea Kleindienst wollen mit der Benefiz-Ausstellung nach den verheerenden Erdbeben im Frühjahr den Wiederaufbau in der Hauptstadt Kathmandu unterstützen. Bild: Steinbacher
Gläserne Kunstwerke hat Marian Mack in Robert's Trattoria präsentiert. Mit dem Soroptimist Club hatte sie diese Benefiz-Ausstellung organisiert, um Nepal zu helfen. "Zunächst habe ich Glasgraveurin bei Rosenthal in Amberg gelernt, danach besuchte ich die Designschule in Zwiesel. Schließlich habe ich mich dann noch für ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München entschieden", erklärt die Glaskünstlerin. Nach längerer Zeit im Ausland ist sie zurück in Amberg und arbeitet in ihrer Werkstatt im Kunstkombinat.

Soroptimist International, die mit 91 000 Mitglieder in 125 Ländern größte Organisation berufstätiger Frauen, will mit 50 Prozent des Erlöses der verkauften Glaskunst die vom Erdbeben verwüstete nepalesische Hauptstadt Kathmandu beim Wiederaufbau unterstützen. "Früher haben wir uns eher mit der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Akuthilfen in betroffenen Regionen beschäftigt. Mittlerweile wollen wir auch bei der Aufarbeitung von Traumata mithelfen", so Andrea Kleindienst, Vorsitzende von Soroptimist Amberg-Sulzbach. Wichtigstes Projekt sei die Unterstützung des Baus eines erdbebensicheren Bildungszentrums in Nepal. "Davon sollen vor allem Mädchen und Frauen profitieren."
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