Hinter der Lebenshilfe liegt ein finanziell solides Jahr. In allen Bereichen gab es einen ausgeglichenen Haushalt. Zudem konnten überall Rücklagen gebildet werden. Einzige Ausnahme sind die Wohnstätten.
Froh über die schwarze Null

Manfred Schießl (links) und Eduard Freisinger (rechts) ehrten Marianne Kerle und Albert Schindlbeck für jeweils 25 Jahre bei der Lebenshilfe. Bild: hrs
(hrs) Es waren gute Nachrichten, die Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger mit zur Mitgliederversammlung gebracht hatte. Im Vorjahr sei es gelungen, im Heilpädagogischen Zentrum, in den Jura-Werkstätten und in den Wohnstätten insgesamt eine schwarze Null zu erwirtschaften. Die vorgeschriebenen Investitions-Rücklagen konnten bis auf die Wohnstätten gebildet werden.

30 Millionen Euro bezahlt

Insgesamt habe die Lebenshilfe gut 20 Millionen Euro an Löhnen bezahlt, an Sachausgaben rund 10 Millionen. Angesichts dieser Größenordnungen sei es beruhigend, dass der Haushalt ausgeglichen war. Freisinger hoffte, dass dies auch in den nächsten Jahren gelingen möge.

Die inklusive Kinderkrippe ist voll ausgelastet. In der Frühförderstelle wurden 438 Kinder betreut, 320 davon regelmäßig. Die Schulvorbereitende Einrichtung nutzten 180 Mädchen und Buben. In der Egenberger-Schule wurde 183 Kinder unterrichtet. In der Tagesstätte wurden 312 Kinder und Schüler nachmittags betreut. Die Ferienbetreuungen von Tagesstätte und Offener Behindertenarbeit sei eine Erfolgsgeschichte. Eltern würden dadurch entlastet.

Über 500 Angestellte

Bei der Versammlung waren weitere Zahlen zu erfahren. 130 Frauen und Männer leben in unterschiedlichsten Wohnformen und rund 460 Menschen mit Behinderung arbeiten in den Werkstätten. Alle drei Lebenshilfebereiche zählen mehr als 500 Angestellte in Voll- und Teilzeit.

Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen. Die Vorstandsmitglieder wurden ausnahmslos in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt: Vorsitzender Eduard Freisinger und Stellvertreter Manfred Schießl, ferner Michael Birner, Karl Müller, Petra Maier, Michael Meier, Annette Theobald, Ulrike Breuer, Bernhard Vahle und Dr. Stefan Täschner. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Marianne Kerle und Albert Schindlbeck geehrt.
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