Hintergrund

"Zwei französische Armeen sollten in Süddeutschland zusammengeführt werden, um dann ins österreichische Kernland vorzustoßen um sich dort mit Napoleon (3. Armee) zu vereinigen", berichtet Helmut Scharl. Die von General Jourdan geführte französische Armee kam über Frankfurt und Nürnberg nach Sulzbach, wo sie am 17. August 1796 gegen sich zurückziehende österreichische Truppen kämpfte.

Doch dann wurde Erstere auf den Höhen westlich und östlich Amberg festgesetzt: "Die Franzosenäcker haben hiervon ihren Namen."

Der Druck der wieder angreifenden Österreicher wurde dann zu groß. "Jourdan wich mit Masse Richtung Nürnberg aus - und die französische Nachhut wurde durch österreichische Kavallerie am 24. August 1796 nordwestlich von Amberg eingekesselt und niedergemetzelt", schildert Scharl weiter. Die traurige Bilanz: Etwa 1500 Soldaten waren tot oder schwer verwundet. (eik)
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