Hintergrund

Als Folge jenes Krieges, um den sich die Legende vom "Knödel" der Bergkirche rankt, ist Amberg Garnisonsstadt geworden, erläutert Stadtheimatpflegerin Beate Wolters. "Um die Bevölkerung zu entlasten, die die Soldaten ja immer in ihren Häusern beherbergen mussten, wurde 1715 die erste innerstädtische Kaserne in der Kasernstraße errichtet." Das Gebäude ist heute noch erhalten, es trägt Hausnummer 2 ½.

Damals kein gemütliches Domizil: "3000 Soldaten wurden im 18. Jahrhundert auf engstem Raum in der Kaserne untergebracht - sicherlich unvorstellbare Bedingungen für heutige Zeit", so beschreibt es Wolters. Sie richtet den Blick deshalb lieber noch einmal auf etwas Schöneres, hinauf zu Maria Hilf. "Den Haupteingang der Bergkirche hat ihr Architekt Wolfgang Dientzenhofer vor über dreihundert Jahren würdevoll gestaltet. Die große rundbogige Türöffnung wird rechts und links von hohen Pilastern eingefasst. Über einem großen Gebälk sitzt weit vorspringend ein Segmentbogen. Bei entsprechendem Sonnenstand sorgt er für lebendige Licht und Schattenspiele auf der Fassade." (eik)
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