Hintergrund

"14 Mal wird der Gläubige angehalten, sich in den Leidensweg Christi hineinzudenken", erläutert Stadtheimatpflegerin Beate Wolters zum Kreuzweg auf den Mariahilfberg hinauf. Zu Beginn der 14 festgelegten Szenen werde Christus vor den Richter geführt und verurteilt.

"Hochemotional werden Kreuztragung, der Fall unter dem Kreuz und die Begegnung mit seiner Mutter, Simon von Cyrene, Veronika und den weinenden Frauen in Bildstöcken gemalt oder skulpiert vorgetragen", so beschreibt Wolters die folgenden Stationen. Im 19. Jahrhundert seien 13 Bildstöcke mit starkfarbigen Halbreliefs entstanden: "Sie sind in regelmäßigen Abständen gesetzt und ziehen sich den gesamten steilen Berg hinauf."

1859 seien sie in der Mayerschen Kunstanstalt in München bestellt worden, weiß Wolters. "Dort hatte man auch die Kanzel und einen Altar für St. Martin in Auftrag gegeben. Es war eines der renommiertesten Kunsthandwerk-Ateliers für religiöse Kunst." (eik)
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